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4 Kommentare
So groß kann die Not der branche nicht sein, sonst wären wohl mehr als nur 10% dieser angeblichen offenen Positionen auch für Freiberufler verfügbar. Aktuelle Statistik dazu:
http://www.gulp.de/statistik/mainstat.html
Fakt ist, daß die branche gerne einene berufserfahrenen iT-ingenieur für nur kleines Geld beschäftigen will, was naturgemäß nicht funktioniert. Wir brauchen keine billigen iT-inder oder Osteuropäer, die branche muß nur mal von diesem Hang zur Festanstellung und dem Lohndumping wegkommen.

Muss eldorado leider recht geben. Die verblödete Journaille plappert immer die in ihrer intention offensichtlichen Stereotypen der Sprachrohre von iT-und Tech-Unternehmen nach. Nämlich durch Schaffung eines zusätzlichen Angebots durch Zuwanderung die Gehälter zu drücken

Nachfrage und Angebot bestimmen den Markt. Meines Erachtens sucht der Markt nicht Fachkraefte, sondern nur billige Fachkraefte. Ueber eine Verlagerung ins Ausland lach ich mich kaputt (kommen alle wieder!!). Da ein Studium zum informatiker oder Elekto ingenieur ein langfristiges Projekt fuer jeden einzelnen ist, koennte die Wirtschaft ja unterstuetzende Studentenpatenschaften mit Jobgarantien einrichten, sowie die Gehaelter fuer ingenieure anheben. Kluge Koepfe hat das Land, nur sind sie in den falschen berufen. Solange berufe die keine neuen Werte schaffen lukrativer sind als wertschaffende, wird weiterhin billiger Fachkraeftemangel herschen. Kleines bsp. : Steuerrecht radikal vereinfachen, freiwerdendes Potenzial umschulen.

Das läuft ganz anders. Erst frische Studienabsolventen für sehr billiges Geld Jahrelang als Praktikant beschäftigen. Dann als Leiharbeiter ab ja nicht übernehmen. Weiterbildungen und Schulungen werden nur in Ausnahmen bezahlt. Wenn eine Richtung in der EDV eingeschlagen wurde und der neue Trend auf den Markt kommt ist dann die 1. Stufe des nicht mehr aktuellen Wissen eingetreten noch bevor man die erste Festanstellung bekommen hat und der Marktwert beginnt zu sinken. Gleichzeitig wird der Druck erhöht. Nein, es können keine weiteren Mitarbeiter mehr eingestllt werden da ( wählen Sie einen Grund aus )
Die Auftragslage es nicht her gibt
Der Markt leer ist
Es doch nichts dagegen spricht den Urlaub abzusagen, Überstunden zu machen oder die Wochenenden und Nächte durch zuarbeiten da das in Projekten so üblich sei (natürlich ohne Ausgleich oder bezahlung)
Hat man das dann jahrelang durchgehalten immer in der Hoffnung das sich etwas bessert, stellt man fest, dass außer ,dass man alt und für den Markt unattraktiv geworden ist, sich nichts geändert hat. Wenn man an die 35 bis 40 ist wird man langsam ausrangiert. Oder wie einem bekannten passiert solange von einer Schulung zur anderen von einer Sitzung zur anderen quer durch ganz Deutschland geschickt bis die Leute den Schwachsinn satt haben und von selber gehen. Auch hat die branche eine auffällig hohe Rate an burnout Fälle. im Klartext. Wer informatik studiert sollte sich darauf gefasst machen nach spätestens 10 Jahren etwas anderes zu machen. Manche gehen in den Vertrieb, manche machen sich selbständig , ich kenne sehr viele Aussteiger die vorher informatik gemacht haben auch Wirte gibt es sehr viele. Tolle Aussichten oder ? Apropos im Vergleich zu anderen technischen Studiengängen und berufen gibt es in der EDV sogar sehr viele Frauen. Wahrscheinlich hat das den Verdienst in den letzten Jahren so gedrückt.
Kommentare zu: IT-Branche fehlen 16.500 Fachkräfte
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