Interhyp: Wachsen in harten Zeiten

Interhyp: Wachsen in harten Zeiten

2006 wurde in Deutschland der Bau von 250.000 Wohnungen genehmigt. Nur um den Bestand zu halten, werden jährlich aber 300.000 neue Wohnungen benötigt. Wie begegnete die Politik der drohenden Wohnraumknappheit im Land?

Sie kassierte die Eigenheimzulage. Folge: Zwischen Januar und September 2007 brachen die Neubaubewilligungen ein um 31,4 Prozent auf 136.000 Wohnungen, das Baufinanzierungsneugeschäft schrumpfte 2007 von 188 auf 182 Milliarden Euro. Das widrige Umfeld setzte der Aktie von Interhyp mächtig zu. An der Börse verlor der führende unabhängige Vermittler von Baufinanzierungen in Deutschland seit September die Hälfte seines Wertes.

Dabei wächst Interhyp auch bei einem mauen Baufinanzierungsgeschäft. 2007 stieg das vermittelte Finanzierungsvolumen um 29 Prozent auf 5,66 Milliarden Euro. Dafür kassiert Interhyp von den Baufinanzierern Provisionen, die um 25 Prozent auf 75,4 Millionen Euro zulegten.

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Unter dem Strich verdient wurden 18,1 Millionen Euro – 32 Prozent mehr als 2006. An die Aktionäre sollen 2,10 Euro pro Aktie als reguläre Dividende fließen plus zwei Euro Einmalzahlung. Daraus errechnet sich für die Aktie eine Gesamtrendite für 2007 von aktuell 9,4 Prozent. Da das Geschäftsmodell den Praxistest bestanden hat, sollte Interhyp weitere Marktanteile gewinnen und gegen den Trend Umsatz und Gewinn steigern.

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