Investmentfonds: Die besten und schlechtesten Fonds 2009

Investmentfonds: Die besten und schlechtesten Fonds 2009

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Der japanische Golfer Ryo Ishikawa läutet das Handelsende 2009 an der Tokioter Börse ein.

von Heike Schwerdtfeger

Fonds, die 2009 ihren Inhabern hohe Gewinne beschert haben, müssen nicht auch 2010 in neue Höhen klettern. Laut Studie haben Schwellenländerfonds das Beste hinter sich, Japan-Fonds noch vor sich.

Sind die Spitzenreiter 2009 aber auch erste Wahl für das kommende Jahr? Zweifel sind angebracht. Laut einer Studie des Fondsanalyse-Unternehmens Morningstar sind die Verlierer der Vergangenheit oft die Gewinner der Zukunft. Die unbeliebtesten Fondskategorien eines Jahres schnitten demzufolge in den folgenden drei Jahren in 90 Prozent der Fälle besser ab als die beliebtesten. Nach dieser Logik müssten Anleger 2010 Schwellenländerfonds meiden.

Schließlich legten die Top-Portfolios 2009 um über 100 Prozent zu – und sammelten allein von Januar bis Oktober 2009 in Deutschland eine Milliarde Euro frisches Kapital ein. Statt auf Schwellenländer müssten Anleger laut Morningstar-Studie Japan-Fonds kaufen, die 2009 Geld verbrannten – trotz Aktienrally. „Noch halten wir uns aber von Japan-Fonds fern, denn die Signale für einen Aufschwung sind zu schwach“, gießt Dachfondsmanager Markus Kaiser von Veritas Wasser in den Wein. Zu oft habe Japan nach kurzer Rally enttäuscht. Asiens Schwellenländer will er dagegen noch nicht abschreiben.

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Skepsis bei Russland-Fonds

Skeptischer ist er bei Russland-Fonds, den Top-Performern dieses Jahres. Für seinen Geschmack hängen sie zu stark von schwankenden Rohstoffpreisen ab. Russland-Anleger fahren Achterbahn. Der Pioneer Russia Stock etwa legte 2009 152,8 Prozent zu, nachdem er 2008 drei Viertel an Wert verloren hatte. Um die Verluste aus 2008 wettzumachen, wären aber plus 283 Prozent nötig gewesen.

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