Dabei entspricht der 1,70 Meter kleine Lahm so gar nicht dem Typus eines Leitwolfs. Er will auch gar keiner sein. Unter Personalexperten gilt er als Integrationsfigur, offener Kommunikator und Teamspieler. Der ideale Mann für die neuen "flachen Hierarchien".
Doch letztlich könnte Löw ganz anderes im Sinn haben - mit einem angedachten "Jobsharing" etwa, über das die Bild-Zeitung bereits spekuliert: Ballack ist der Kapitän, doch erst wenn er fit ist. Und ob er das wieder wird, ist fraglich. Ziel der Übung könnte sein, es Ballack zu ermöglichen, sein Gesicht zu wahren, glauben Personalexperten. Viele Kapitäne brächten letztlich nur noch mehr Machtkämpfe.
Womöglich gibt es am Ende gar einen lachenden Dritten. So wie nicht selten in der Wirtschaft: Erst kürzlich wurde überraschend Siemens-Manager Heinrich Hiesinger zum Nachfolger von Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz benannt - und nicht einer der zwei internen Favoriten. Kienbaum-Beraterin Hoffmann jedenfalls kann sich gut vorstellen, dass Löw Schweinsteiger die Kapitänsbinde überstreift. Galt er doch schon zur WM als heimlicher Spielmacher.
Eines jedenfalls kann Personalberater Walter Noch-Kapitän Ballack nur raten: Von selbst auf sein Amt zu verzichten. "Das wäre supersouverän."










- als Spam melden
- antworten
- als Spam melden
- antworten
- als Spam melden
- antworten
Alle Kommentare lesen05.09.2010, 15:02 UhrAnonymer Benutzer: Leselust
Jetzt gibt es auch einen Roman über einen durchgeknallten Personalberater: "3 zu viel für diesen Job"; amüsant und kurzweilig.
02.09.2010, 08:18 UhrAnonymer Benutzer: EUMEL
Und was sagt die Kurie dazu. Könnte man ja auch mal fragen.
Gäbe sicher einen Artikel her. Oder vielleicht Heidi.
01.09.2010, 23:16 UhrAnonymer Benutzer: KLaus
wen interessiert das Gesabbel der Personalberater? Jetzt quatschen sie vom angeblich dominanten Chef,der nicht in die Zeit passt...jedes Unternehmen und jede Mannschaft braucht einen oder mehrere Leader und nicht nur 11 Mitläufer oder Ja-Sager...