Der mittlerweile 78-jährige US-Ökonom Edmund S. Phelps wurde 2006 ausgezeichnet. Sein Verdienst: seine Beiträge zu intertemporalen Konflikten in der Makroökonomie, also den Unterschieden zwischen der kurzen und der langen Frist. Auf Phelps geht unter anderem die Goldene Regel der Akkumulation in der Wachstumstheorie zurück. Diese besagt, dass der Zinssatz einer Volkswirtschaft der Wachstumsrate entsprechen sollte, um die optimale Sparquote zu erreichen. Dafür sollten alle Löhne konsumiert und gleichzeitig alle Zinseinkommen gespart werde. Kritisiert wurde an der Goldene Regel, dass sie nicht berücksichtigt, wenn der Verbraucher ein Gut lieber in der Gegenwart als in der Zukunft genießen möchte.
Edmund. S. Phelps lehrt an der Columbia University in New York.
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