Wie groß ist das Loch wirklich, das die Teuerung in den Geldbeutel reißt? Die amtliche Statistik gibt hierüber nur unzureichend Auskunft. Denn Zeitungen, Zigaretten, Bier, Brötchen und andere Lebensmittel kaufen Konsumenten häufiger als Möbel oder Autos. In die amtliche Statistik gehen die Preise aller gemessenen Güter aber zu festen Größen ein, egal ob sie der Kunde täglich kauft oder nur alle paar Jahre. Professor Wolfgang Brachinger korrigiert dieses Manko und gewichtet die Preissteigerung mit der Kaufhäufigkeit von Gütern. Das Ergebnis ist die gefühlte Inflation.
Mit welcher prozentualen Gewichtung die einzelnen Warengruppen in den amtlichen Verbraucherpreisindex eingehen und wie sich die Preise seit 2009 entwickelt haben (2005 = 100) zeigen die folgenden Seiten.
Quelle: Brachinger, Statistisches Bundesamt