HB FRANKFURT. Der Euro hat am Donnerstag nachgegeben und zum Dollar den tiefsten Stand seit drei Monaten erreicht. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,4406 Dollar nach 1,4534 Dollar am Vorabend in New York. Zeitweise fiel der Euro bis auf 1,4370 Dollar.
Händler begründeten den Anstieg des Dollar damit, dass sich die Fed am Vorabend optimistischer zur Entwicklung des US-Arbeitsmarktes geäußert habe. Die Talfahrt am Arbeitsmarkt verlangsame sich, hatte die Notenbank nach der Sitzung des Offenmarktausschusses erklärt. Wie erwartet hatte die Fed den Leitzins in einem Korridor von 0 bis 0,25 Prozent belassen. Nach Einschätzung von Experten werden die Währungshüter die Zinsen wegen der nur langsamen Erholung nicht so bald erhöhen.
Am Nachmittag dürften Konjunkturdaten aus den USA weitere Hinweise drauf liefern, wie sich die weltgrößte Volkswirtschaft entwickelt. Um 14.30 Uhr (MEZ) werden die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten erwartet, um 16.00 Uhr dann der Index der Fed von Philadelphia.
Am Rentenmarkt lag der Bund-Future am Morgen kaum verändert bei 122,78 Punkten. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 3,208 Prozent.







