Manager: Regel 8: Du sollst konsequent sein

Manager: Regel 8: Du sollst konsequent sein

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Ein Mann schläft am Arbeitsplatz

Ein Faulpelz reicht aus, um den Teamgeist zu stören.

Vom langjährigen General-Electric-Boss Jack Welch stammt die sogenannte 20-70-10-Regel: Die besten 20 Prozent der Mitarbeiter gehören mit Boni belohnt, die mittleren 70 Prozent gefördert, die schlechtesten zehn Prozent gefeuert. Eine extreme Form der Leistungsbewertung – aber das Prinzip ist richtig.

Führungskräfte müssen dafür sorgen, dass ihr Team an einem Strang zieht. Und sie müssen Leistung ebenso konsequent belohnen, wie sie das Gegenteil bestrafen müssen. Denn schon ein Faulpelz reicht, um das gesamte Team zu demoralisieren. Das belegen gleich mehrere Studien.

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Gestörte Disziplin

Eine der jüngsten stammt vom Psychologen Benjamin Walker von der Australian School of Business. Er ließ 158 Studenten in 33 Teams verschiedene Aufgaben lösen. Ergebnis: Schon ein Abweichler zerstörte die Disziplin der übrigen Mitglieder. Erst verschlechterte sich das Gruppenergebnis, dann die Stimmung. Selbst wenn der Rest sich mehr anstrengte – der Faulenzer ließ sich nicht kompensieren.

Manager sollten vor allem auf drei Charaktere achten: den Trittbrettfahrer, der in Gruppenprojekten gerne untertaucht; den Dauernörgler, der ständig rummosert; und den Intriganten, der permanent Kollegen anprangert. Selbst wenn es unangenehm ist: Führen heißt eben auch, wiederholtes Fehlverhalten zu ahnden.

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