• Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
_

Marktschlussbericht Börse Frankfurt: Dax schließt unter 5 500: "Oktober-Angst" ist zurück

Quelle: Handelsblatt Online

Ein skeptischer Ausblick des Softwarekonzerns SAP und die Unsicherheit über die Entwicklung im Finanzsektor haben am Mittwoch schwer auf die Stimmung am Aktienmarkt durchgeschlagen. Der Dax fiel bei besonders hohem Umsatz um 2,5 Prozent. Die Aktien etlicher Index-Schwergewichte verloren drastisch. Doch es gab auch ein paar Gewinner.

Quelle: handelsblatt.com
Quelle: handelsblatt.com

HB FRANKFURT. Neu aufgeflammte Konjunktursorgen und enttäuschende Unternehmenszahlen haben den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Der Leitindex Dax kämpfte in den letzten zehn Handelsminuten um die Verteidigung der Marke von 5 500 Punkten, nachdem er vor rund einer Woche noch nahe an die Marke von 5 900 Punkten herangekommen war. Mit einem Minus von 2,46 Prozent auf 5 496,27 Punkten ging er schließlich aus dem Handel. Der MDax brach um 4,29 Prozent auf 6 703 Punkte ein. Der TecDax büßte 3,76 Prozent auf 716,68 Zähler ein. Und offenbar waren sehr viele Anleger mit Verkäufen beschäftigt: Händler sprachen von einem der umsatzstärksten Tage des Jahres. Das Handelsvolumen im Dax stieg auf 212 (Vortag: 181) Millionen Aktien. Der Umsatz belief sich auf 5,0 (3,6) Mrd. Euro.

Anzeige

Die US-Aktienmärkte sind ebenfalls schwächer in den Handel gestartet. Viele Marktteilnehmer seien sich unschlüssig, wie weit die seit sieben Monaten anhaltende Rally noch gehe, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index notierte zu Handelsschluss in Europa 0,4 Prozent im Minus bei 9 839 Punkten und der S&P 500 ein Prozent niedriger bei 1 051 Punkten. Der Nasdaq-Composite verlor 1,7 Prozent auf 2 079 Zähler.

"Der Markt hat die rosarote Brille abgenommen"

Auch die meisten europäischen Aktienindizes gaben nach. "Der Markt hat seine rosarote Brille abgenommen", spielte Postbank-Analyst Heinz-Gerd-Sonnenschein auf die zuletzt fast euphorische Stimmung vieler Börsianer an. In den USA war im September außerdem der Absatz neuer Eigenheime überraschend um 3,6 Prozent gefallen. Analysten warnten aber die Statistik überzubewerten. "Ein Monat ist natürlich kein Trend, und es gibt ja eine Menge Beweise für eine Wende am Immobilienmarkt", erklärte ein Analyst.

"Nach dem nunmehr fünften Handelstag in Folge, in dem der Dax in den roten Zahlen liegt, sinkt die Zuversicht hinsichtlich der konjunkturellen Erholung. Der Optimismus von Beginn der Berichtssaison scheint umzuschlagen in wachsende Skepsis", sagte Marktanalyst Mark Rohles von IG Markets in Düsseldorf. Die Anleger reagierten seit Tagen mit einer großen Portion Misstrauen auf jede neue Nachricht, sei es durch schnelle Gewinnmitnahmen oder durch verlustbegrenzende Abverkäufe von Titeln mit schwacher Quartalsbilanz. "Die Angst vor dem traditionell heiklen Börsenmonat Oktober schlägt zu Monatsende immer weiter durch", resümierte er.

SAP stutzt Ziele zurecht

Nachdem Technologieunternehmen wie IBM, Microsoft und Apple mit ihren Quartalsbilanzen die Anleger noch positiv überrascht hatten, schlug die Enttäuschung über SAP besonders dramatisch durch. Der weltgrößte Firmensoftware-Hersteller leidet unter der zögernden Investitionsbereitschaft seiner Kunden und musste daher die Geschäftsziele für das laufende Jahr stutzen. Zudem schrumpften die Umsätze im dritten Quartal stärker als erwartet. Die SAP-Aktien verloren fast acht Prozent.

Auch Deutsche-Börse-Aktien kamen am Nachmittag verstärkt unter Druck geraten und schlossen fast sieben Prozent schwächer. Händler verwiesen auf Sorgen um eine enttäuschende Ergebnisentwicklung bei dem Börsenbetreiber. Am Markt heiße es, dass das Unternehmen derzeit versucht die Erwartungen der Analysten zu dämpfen. Die Zahlen werden am Donnerstag dem 5. November erwartet.

Finanzwerte zeigten sich ebenfalls sehr schwach: Die Titel der Commerzbank folgten mit minus 6,16 Prozent auf 6,935 Euro. Enttäuschende Zwischenergebnisse der spanischen Bank Santander sowie die Nachwirkungen der angekündigten Aufspaltung der niederländischen Bank ING zogen europaweit den gesamten Sektor nach unten. Die Titel der Deutschen Bank gaben um 3,09 Prozent auf 48,900 Euro nach. Nach monatelangen Verhandlungen ist die Übernahme der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim durch den deutschen Branchenprimus nun perfekt. Für die gesamte Gruppe zahlt die Deutsche Bank eine Milliarde Euro.

Lufthansa-Aktie im Sinkflug

Überraschend legte die Lufthansa Eckdaten des abgelaufenen Quartals vor, was der Aktie ein Minus von 5,47 Prozent auf 10,370 Euro bescherte. "Die Zahlen sind deutlich besser als vom Markt erwartet ausgefallen", sagten mehrere Händler und verwiesen insbesondere auf das operative Ergebnis der ersten neun Monate sowie den stark verringerten Nettoverlust. "Allerdings beunruhigt die Gemüter die Aussage, dass der Jahresausblick mit sehr hohen Risiken belastet sei. Das wird am Markt als halbe Gewinnwarnung interpretiert", sagte einer von ihnen.

Auch Stahlwerte wie Thyssen Krupp , Salzgitter oder Klöckner & Co zählten mit Kursabschlägen zwischen vier und sieben Prozent zu den größeren Verlierern. Wettbewerber Arcelor Mittal hatte den Markt europaweit mit recht vorsichtigen Aussagen zum vierten Quartal und zum kommenden Jahr verunsichert.

T-Aktie stützt den Markt

Die Aktien der Deutschen Telekom gehörten dagegen mit plus 1,11 Prozent auf 9,595 Euro zu den ganz wenigen Gewinnern an diesem Tag. Den Analysten von Barclays zufolge dürfte die europäische Telekom-Branche in den nächsten Jahren von hohen Barmittelzuflüssen profitieren. Händler verwiesen außerdem darauf, dass Unternehmenschef René Obermann an diesem Tag den Jahresausblick bestätigt haben soll.

Autowerte auf Verkaufslisten

Unter Druck blieben zudem europaweit die Autowerte, allen voran die Daimler-Aktien. Händler verwiesen auf negative Äußerungen von Analysten sowie die Enttäuschung vieler Anleger über die am Vortag veröffentlichten Details zur Quartalsbilanz. Auch die übrigen Autowerte waren schwach: in Paris setzten Renault mit einem Kursverlust von fast fünf Prozent ihre Talfahrt fort. BMW und Peugeot verloren je bis zu drei Prozent. Die Autowerte hatten zuletzt von den Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung besonders stark profitiert.

Vossloh-Aktie entgleist

Im MDax übernahmen die Titel von Vossloh die rote Laterne. Sie verbuchten nach Vorlage einer enttäuschenden Zwischenbilanz ein sattes Minus von zehn Prozent. Der Verkehrstechnik-Konzern weckte Zweifel an der Erreichbarkeit seiner Prognose für das kommende Jahr, sagten Börsianer. Vossloh litt zuletzt unter einem schwächelnden Geschäft in China und einer eingebrochenen Nachfrage nach Dieselloks.

Auch TecDax-Neuling fällt

Die Titel des TecDax-Neulings Evotec sanken ebenfalls. Die Aktien des Biotechnologieunternehmens ersetzten ab heute die Papiere des Softwareherstellers IDS Scheer. Wegen der Übernahme durch die Software AG liegt der Streubesitzanteil von IDS Scheer unter der Mindestgrenze von zehn Prozent. Die Aktie erfülle somit nicht mehr die Voraussetzungen für einen Verbleib im Index, hatte die Deutsche Börse am Montag mitgeteilt.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 28.10.2009, 19:42 Uhrgösebrecht

    ...seltsamerweise laufen die Anleger in Deutschland meist hinterher,nur wenns nach unten geht sind sie den anderen voraus.Es gibt keinen Grund jetzt zu verkaufen,Tage wie heute sind stattdessen klare Kauftage.Es ist doch wirklich egal,ob irgentwo auf der Welt eine schlechte Nachricht gehandelt wird,morgen kommt wieder eine gute Nachricht,letztlich haben sie doch keine Auswirkung auf die Kurse.Nehmen Sie die Telekom.Zum heutigen Kurs haben Sie eine Dividendenrendite von 8%Da ist doch egal ob der Kurs noch etwas nachgibt,er ist nach unten immer abgesichert.Also keine Panik,sonst verlieren Sie.

Alle Kommentare lesen

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche