Newmont Mining : 1000 Dollar

Newmont Mining : 1000 Dollar

Der Wechselkurs des US-Dollar gilt als wichtigste Bestimmungsgröße für den Goldpreis. Kurz: Dollar schwach, Gold stark – und umgekehrt. In den letzten Wochen des Jahres 2007 hatte sich diese enge Korrelation gelockert – zumindest in eine Richtung.

Während der Dollar zum Euro von seinem Rekordtief bei fast 1,50 zwischenzeitlich auf 1,43 Dollar zulegte, fiel der Goldpreis seit November kaum zurück und stabilisierte sich an der Marke von 800 US-Dollar. Bei fallendem Dollar funktioniert das Wechselspiel unverändert. Während sich der Dollar zum Euro zuletzt wieder abschwächte auf aktuell 1,47 Dollar, verteuerte sich die Feinunze auf mehr als 850 Dollar. Gut möglich, dass bald die 1000-Dollar-Marke fällt.

Traditionell laufen in einer Goldhausse die Aktien der Goldförderer besser als das Edelmetall selbst. Davon ausgenommen waren in den vergangenen Jahren allerdings viele etablierte Goldminentitel, so auch Newmont Mining. Die Aktie des 1921 gegründeten Goldkonzerns aus Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert auf dem gleichen Kursniveau wie vor vier Jahren. Der Goldpreis hat sich seither mehr als verdoppelt. Hauptgrund für die schwache Performance: Die Produktionskosten in den Newmont-Minen in Nevada, Peru, Australien, Indonesien und Ghana stiegen schneller als die Einnahmen aus den Goldverkäufen. Jetzt aber sollte der mit einer Jahresfördermenge von 5,4 Millionen Unzen und Goldreserven von gut 90 Millionen Unzen weltweit zweitgrößte Goldproduzent eine Aufholjagd starten. Denn der Hauptteil des Kostenanstiegs fiel in die Zeit vor der jüngsten Goldrally. Allein seit August 2007 verteuerte sich Gold um rund ein Drittel. Entsprechend werden die nächsten Quartalsresultate positiv überraschen und den Kurs des Gold-Blue-Chips beflügeln.

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