Peabody Energy: Mit Kohle eindecken

Peabody Energy: Mit Kohle eindecken

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Kursverlauf der Peabody Energy-Aktie zwischen 2002 und 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Erst brechen die Börsenkurse ein, mit etwas Abstand folgen die Unternehmensgewinne. Diese Regel gilt oft, aber nicht für den weltgrößten an der Börse notierten Kohleproduzenten Peabody Energy.

Im Kontrast zur Talfahrt von Konjunktur und Aktie – das Kohlepapier stürzte von 88 Dollar im Juni zwischenzeitlich bis auf 16 Dollar ab, hob das Peabody-Management den Gewinnausblick zuletzt gar an. Für das Gesamtjahr 2008 peilt der Konzern, mit dessen Kohle zehn Prozent des US-Stroms erzeugt werden, nun pro Aktie einen Gewinn zwischen 3,00 und 3,25 Dollar an. Daraus errechnet sich ein KGV von etwa sieben. Das ist preiswert. Noch preiswerter wird die Aktie mit Blick auf die Gewinnprognose für 2009.

Die 19 Wall-Street-Analysten, die das Unternehmen begleiten, rechnen im Schnitt mit einem Gewinnanstieg auf fünf Dollar pro Aktie, was einem KGV von 4,3 entspricht. Warum sollte man der Prognose halbwegs vertrauen, wenn Analysten so oft danebenliegen? Ganz einfach. Weil die Lieferverträge von Kohleproduzenten lange Laufzeiten haben. So hat Peabody heute schon den Absatz für weite Teile der Produktion 2009 in trockenen Tüchern, zu Spitzenpreisen aus diesem Jahr.

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Kohleaktien für unterbewertet halten übrigens auch der Milliardär George Soros, der Hedgefonds Citadel und der Vermögensverwalter T. Rowe Price. Sie alle kaufen Kohlepapiere.

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