Praktiker: Genug Reserven

Praktiker: Genug Reserven

Erst wird die Eigenheimzulage gestrichen, dann die Mehrwertsteuer erhöht, und nun hat sich auch noch das Konsumklima eingetrübt.

Kein Wunder, dass die Aktie der Baumarktkette Praktiker mit Rückgängen von bis zu 60 Prozent seit Frühjahr 2007 zu den großen Verlierern unter den deutschen Aktien gehört. Doch nun ergeben sich Chancen für mutige, antizyklisch handelnde Investoren.

Erster Grund: Das Umfeld für die Do-it-yourself-Branche wird zwar schwierig bleiben; dennoch könnte sich im Frühjahr die Bautätigkeit beleben und damit auch das Geschäft in den 337 Praktiker-Märkten hierzu-lande. Denn nachdem die Zahl der Baugenehmigungen Anfang 2007 einbrach, erholt sie sich nun wieder Schritt für Schritt.

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Zweiter Grund: Das internationale Geschäft floriert. In Polen, Rumänien und Ungarn ist Praktiker mit jeweils rund 20 Märkten vertreten, auch in der Türkei kommt der Konzern gut voran.

Dritter Grund: Praktiker-Aktien sind günstig. Das bezieht sich weniger auf den Gewinn, denn die Zahlen für 2007 – sie werden am 2. April veröffentlicht – dürften mager ausfallen. Vielmehr gilt das für den Börsenwert von 850 Millionen Euro, der sogar unter dem Eigenkapital von 944 Millionen Euro (30. September 2007) liegt. Die Nettoverschuldung von 70 Millionen Euro ist moderat.

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