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Privatanleger: Henrike von Platen - die Selbständige

Drei Privatanleger nehmen die Geldanlage in die eigene Hand und strukturieren ihr Wertpapierdepot selbst. Henrike von Platen setzt auf günstige Indexfonds und Unternehmensanleihen.

Henrike von Platen
Henrike von Platen

Die Selbstständige: Die freie Unternehmensberaterin verändert ihre Anlageaufteilung je nach Marktlage. Sie wählt günstige Indexfonds (ETF). „So bekomme ich eine breite Streuung“, sagt von Platen, die Fondsmanagern wenig zutraut: „Natürlich schlagen einige den Index – aber wie finde ich die im Voraus?“

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Verluste begrenzen

Depotstruktur von Henrike von Platen
Depotstruktur von Henrike von Platen

Bei Unternehmensanleihen hätten Indexfonds im Vergleich zur Direktanlage den Vorteil, dass sie Anlegern den Zugang zu in großer Stückelung und mit hohen Spannen zwischen Kauf- und Verkaufspreis gehandelten Papieren erleichtern. Für Aktien und ETFs setzt sie Stopp-Kurse, um Verluste zu begrenzen. „Das hat 2008 geholfen, weil fast alle Aktien schon im September automatisch aus dem Depot flogen.“

Depot Henrike von Platen
Depot Henrike von Platen
3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 29.06.2011, 11:03 UhrAnonymer Benutzer: Brigitte Ulbrich

    Sehr geehrte Frau von Platen,
    diesen Artikel finde ich ok - aber das ist nicht mein Problem (ich schaffe es leider nicht, Sie über ihre mail-Adresse zu kontaktieren, deshalb hier meine bitte). ich habe eben im Fernsehen ihren beitrag zu Frauen- Männerlöhnen gesehen - und ich habe inzwischen schon richtig Zorn, wenn ich wieder höre, dass Männer immer noch mehr VERDiENEN - nein sie verdienen nicht mehr - sie bEKOMMEN mehr ! Wenn alle Männer bekämen, was sie verdienen (siehe angeblich verantwortliche Spitzenmanager in banken) sässen sie im Knast. Frauen "verdienen" mindestens so viel wie Männer - sie "bekommen" allerdings immer noch weniger !
    ich danke ihnen und verbleibe
    mit freundlichen Grüssen
    brigitte Ulbrich

  • 07.07.2009, 19:17 UhrAnonymer Benutzer: Steinbrück

    im Zeitalter der Abgeltungssteuer sollte man Akiten/ETF Positionen im Zweifel nicht verkaufen, sondern absichern bzw. das Risiko durch noch mehr Diversifikation absenken

  • 28.06.2009, 10:21 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Hannes Peterreins

    Ja, das könnte ein Ansatz sein, der funktioniert. Gut finde ich, dass mit den Stop-Losses ein klarer Risiko-Management-Ansatz festgelegt ist.
    ich persönlich halte den Gleichlauf von Unternehmensanleihen mit dem allgemeinen Aktienmarkt für zu groß. Daher diversifizieren sie ein Aktien-dominiertes Depot zu wenig (sagt übrigens auch David Swensen). Dann hat man folgendes Problem bei Unternehmensanleihen: Nimmt man 3, 5, 10 oder 20. Normalerweise kann man ich ein herkömmliches Depot nicht mehr als 10 verschiedene Unternehmensanleihen hineinnehmen, weil ansonsten die Anlagebeträge so klein werden, dass es sich nach Transaktionskosten nicht lohnt. Aber bei -so wenigen- Unternehmensanleihen im Depot hat man eine nur sehr ungenügende Diversifikation.
    Ferner: So gut ich eine Risikomanagement-Strategie mit Stop-Losses halte, so zweifle ich doch, ob man sie bezogen auf Aktien-ETFs sinnvoll anwenden kann. Die Schwankungen sind hier einfach zu hoch. Die Gefahr, ausgesoppt zu werden, denke ich, ist zu hoch.
    Peterreins. tinyurl.com/xgpetereins

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