Privatanleger: Peter Schöffel - der Unternehmer

Privatanleger: Peter Schöffel - der Unternehmer

Bild vergrößern

Peter Schöffel

Drei Privatanleger legen im WirtschaftsWoche-Praxistest in Eigenregie an - ohne Bank und ohne Berater. Unternehmer Peter Schöffel hat in seinem Depot eine relativ hohe Aktienquote.

Der Unternehmer. Peter Schöffel ist Erbe und Chef des gleichnamigen Ski- und Wanderjacken-Herstellers aus Schwabmünchen bei Augsburg. Als Unternehmer ist er gewohnt, Risiken einzugehen. Schöffel fährt in seiner Depotzusammensetzung daher schon wieder mit einer relativ hohen Aktienquote von 65 Prozent, wobei er Einzelaktien als Kerninvestments nutzt und diese durch Fonds abrundet, mit denen er „Randthemen abdecken will, in die ich mich mit vertretbarem Aufwand nicht genug einarbeiten kann, um selbst einzelne Aktien auszuwählen.“

Chancen für Aktien

Depotstruktur von Peter Schöffel

Depotstruktur von Peter Schöffel

Solche Themen sind für ihn zum Beispiel die Schwellenländer allgemein und speziell China, von dem er in den kommenden Jahren höhere Aktien-Gewinne als im Rest der Welt erwartet, oder Erneuerbare Energien, von deren Zukunft er persönlich überzeugt ist.

Anzeige

Vor allem im vergangenen Herbst hat er seine Aktienquote angehoben, nach dem starken Einbruch der Kurse 2008, „aus der einfachen Überzeugung heraus, dass die Lage zwar schlecht ist, die Märkte sich dennoch nicht noch mal halbieren werden“, sagt er.

Seit 20 Jahren in Eigenregie

Depot Peter Schöffel

Depot Peter Schöffel

Schöffel legt seit 20 Jahren in Eigenregie Geld an; er hat einen privaten Berater auf Honorarbasis „als Sparringspartner. Mit dem tausche ich mich aus, bevor ich eine größere Prosition kaufe oder verkaufe“, sagt der Unternehmer. „Aber am Ende entscheide ich alleine.“

Davon, sein privates Vermögen ganz in die Hände eines Finanzdienstleisters zu geben, hält Schöffel nichts. „Ich war schon immer mehr der Do-it-Yourself-Typ“, sagt er, „ich bin so aufgewachsen; schon mein Vater hat im wesentlichen sein Depot selbst zusammengebaut.“ Schöffel nutzt Zeitungen wie die SZ, die NZZ, die Financial Times sowie Magazine und Wochenblätter wie WirtschaftsWoche und die Schweizer „Finanz- und Wirtschaft“ als wesentliche Informationsquellen.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%