Kommentare zu: Die Geldanlagen der besten Vermögensverwalter

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5 Kommentare
  • 15.02.2010, 14:01 UhrAnonymer Benutzer: kenner

    ich weiss nicht... auch, wenn hier seriöse adressen präsentiert werden, die ihre Fähigkeiten bewiesen haben, sträubt sich in mir doch etwas, mein geld nochmals in die hände der banker zu geben.
    Gut ist allerdings der praktische Nutzen anhand der beiden Leserinnen, wie diesen dürfte es vielen Anlegern gehen: Enttäuscht von den banken, aber auch selbst keinen rechten Plan... insofern: 4 Sterne.
    Man muss diese Depots als Anregung verstehen und immer noch selber seinen Kopf einschalten; wer den bankern heute noch blind vertraut, ist selber schul d !

  • 17.02.2010, 19:37 UhrAnonymer Benutzer: Tom

    Man lernt doch nur aus Erfahrungen die man selber gemacht hat. Jeder kann sich die Zeit nehmen um sich mit der eigenen Vermögensverwaltung zu befassen. Wer die Zeit nicht investieren will, und stattdessen zu seiner bank rennt, ist selber Schuld. ich kann das gejammer über die Verluste nicht mehr hören. Von nichts kommt nichts. Eine gute Vermögensverwaltung kostet eben auch was. Der bankfuzzi kostet nichts, bringt auch nichts.

  • 19.02.2010, 15:56 UhrAnonymer Benutzer: es geht anders

    Die beste Vermögensanlage erfolgt in die Köpfe der Kinder - steuerfrei: Das Raffen von Geld mit einhergehendender Vernachlässigung der Kinder (anders geht es trotz aller heuchlerischen beteuerungen nicht) ist suboptimal: viel Geld bleibt zunächst einmal bei diversen Verlustmechanismen hängen wie mehrere Autos, immobilität, Steuerprogression, Anlagebetrug etc.. Sehr viel wird dann von den Menschen selbst hedonistisch verpraßt: 3x pro Jahr Fernreisen etc.

    Vor allem wird übersehen, daß das „angelegte“ Geld letztlich doch weg ist, weil es noch am selben Tag wieder ausgeteilt wird: Der halbe Staatshaushalt geht in die Sozialschiene und an Leute, die nicht arbeiten. Die banken als unmittelbare Geldverwalter verspielen Unsummen, weil sie unfähig sind, unsere Geschichtserfahrungen so zu berücksichtigen, daß sie den angelsächsischen Finanztricks nicht mehr auf den Leim gehen: bei deutschen banken und bei deutschen Unternehmen wurden bekanntlich die größten Verwüstungen angerichtet.

    Die vermeintlichen Rückflüsse aus wird es so gar nicht geben. Es müßte erst von der nächsten Generation neu erarbeitet werden. Da unsere Hedonismusgesellschaft aber erstmals in der Menschheitsgeschichte erfunden hat, daß man keine Kinder braucht, wird aus der Rückzahlung nichts. Hohe und schleichende inflation wird die Antwort sein.

    Man muß also eigene Kinder haben und dort investieren, und zwar jeder für sich selbst, weil die Allgemeinheit diese Trivialerkenntnis intellektuell nicht mehr bewältigt.

    Der Ratschlag an die Mittelschicht, in die eigenen Kinder zu investieren (natürlich nicht in ein sinnloses Dumm-Studium mit automatisch folgender Arbeitslosigkeit), wurde übrigens immer wieder von dem berühmten börsen-Guru André Kostolany mit der Mahnung bekräftigt, daß nirgendwo die Konzentration an Lügnern und betrügern größer sei als an der börse.

  • 19.02.2010, 18:12 UhrAnonymer Benutzer: Selbstversorger

    Als ich meinen ersten 120.000 DM Job angetreten und nach 5 Jahren 50.000 € zusammengespart hatte , bin ich bei der Deutschen bank vorstellig geworden und wurde durch Mißachtung gestraft. Jetzt - 50.000 € später - können mich bankberater und Co. mal kreuzweise. Getreu dem buffet`schen Motto "Was ich nicht verstehe, tu ích nicht.", brauche ich keine berater mehr. Dafür schlafe ich ruhiger, laß` meine langweiligen Aktien Dividende abwerfen, freue mich über moderate aber stetige Kursgewinne und habe vor Abgeltungssteuerzeiten das Depot geradegezogen. Aktuell wird bargeld gehäuft, dieses scheibchenweise in Gold und Schweizer Franken umgewandelt und gut ists. Mehr als einen Mittelklassewagen auf dem Konto braucht kein Mensch (auch als "Notgroschen"), der Rest ist unspektakulär angelegt.
    Ein schönes Leben noch... und füttert mal ordentlich die ach so seriösen beraterganster...

  • 28.03.2011, 18:19 UhrAnonymer Benutzer: Erich

    Der "Selbstversorger" hat recht: Mit "beratergangstern" verliert man nach und nach alles. Man hat soviel Möglichkeiten selbst seine Finanzen in Ordnung zu halten. Absolut ist kein banker interessiert, an der Vermehrung von Kundengeldern. Schon weil er erst auf die Rendite seines instituts sehen muß.

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