Royal Dutch Shell: Öl für 55 Jahre

Royal Dutch Shell: Öl für 55 Jahre

Der Ölpreis nahe 120 Dollar pro Fass – soll man da noch in Ölaktien investieren? Für einen flächendeckenden Einstieg ist es gewiss zu spät.

Der Ölpreis nahe 120 Dollar pro Fass – soll man da noch in Ölaktien investieren? Für einen flächendeckenden Einstieg ist es gewiss zu spät. Bei stark gestiegenen Titeln wie Petrobras könnten Gewinnmitnahmen Späteinsteigern wehtun. Es kann daher nicht schaden, mindestens eine Korrektur abzuwarten. Wie sich so was anfühlt, wissen die Aktionäre des holländisch-britischen Ölmultis bereits. Seit Januar verloren Shell zeitweise fast 30 Prozent. Auf dem aktuellen Niveau sollten geduldige Investoren mit der Aktie nicht viel falsch machen. Weltweit investiert kein anderer Ölkonzern so viel wie Shell. Der Konzern pumpt jährlich fast 22 Milliarden Dollar in Ölsuche und -förderung. Gearbeitet wird derzeit an der Erschließung von 50 neuen Feldern. Ab 2010 soll die Förderung um jährlich zwei bis drei Prozent steigen. 2007 lag die Tagesfördermenge bei 3,3 Millionen Barrel. Die sogenannte Reserve Replacement Ratio stieg wieder über 100 Prozent. Die Kennziffer gibt das Verhältnis zwischen neu gewonnen Reserven und der Ölförderung an.

Die Ölreserven nach Lesart der US-Börsenaufsicht SEC blieben stabil bei 11,9 Milliarden Barrel, während die potenziellen Ressourcen auf 66 Milliarden Barrel geschätzt werden. Sie reichen theoretisch noch 55 Jahre. Vorsorglich steckt Shell aber schon eine Milliarde Dollar pro Jahr in die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen.

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