Royal Gold: Gold bringt Cash

Royal Gold: Gold bringt Cash

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Kursverlauf der Royal Gold Aktie zwischen 2003 bis 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Royal Gold hat Aufwind. Durch den gestiegenen Goldpreis konnte der Cash-Flow hochgeschraubt werden, darüberhinaus wurde mit dem weltgrößten Goldproduzenten Barrick Gold ein Deal vereinbart, der weitere Millionen Umsatz einspielte.

Wie Franco-Nevada aus Kanada baut auch die Gesellschaft aus Denver im US-Bundesstaat Colorado selbst weder Gold ab, noch sucht sie nach neuen Goldvorkommen. Einnahmen bezieht Royal Gold aus der Verpachtung von Abbaurechten an Minengesellschaften. Diese sogenannten Royalties sind teilweise vom Goldpreis abhängig, fließen dafür aber oft unabhängig von den Produktions-, Konstruktions- und Erschließungskosten. Der gestiegene Goldpreis war der Grund dafür, dass Royal Gold 2007/08 (31. Juli) den freien Cash-Flow deutlich um 47 Prozent auf 55,8 Millionen Dollar hochschrauben konnte.

Die Free-Cash-Flow-Rendite verbesserte sich von 78 auf 80 Prozent. Vor wenigen Wochen vereinbarte Royal Gold mit dem weltgrößten Goldproduzenten Barrick Gold die Übernahme eines Royalty-Portfolios, bestehend aus insgesamt 77 Projekten, das 2007 etwa zwölf Millionen Dollar Umsatz einspielte. Da an acht Standorten bereits Edelmetall gefördert wird, bezieht Royal Gold jetzt Lizenzeinnahmen aus insgesamt 20 produzierenden Minen, überwiegend in Nordamerika.

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Finanzieren konnte Royal Gold den Kaufpreis in Höhe von 150 Millionen Dollar problemlos aus dem eigenen Kassenbestand. Nach der Übernahme verfügt das Unternehmen aber immer noch über eine Nettoliquidität von rund 50 Millionen Dollar.

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