Rückblick Anlagetipps: Die WiWo-Empfehlungen 2009

Rückblick Anlagetipps: Die WiWo-Empfehlungen 2009

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Entspannt verfolgt ein Makler auf dem Parkett der Börse in Frankfurt am Main die DAX-Kurve

Wer den Anlageempfehlungen der WirtschaftsWoche gefolgt ist, hatte 2009 beste Chancen auf hohe Kursgewinne. Die Erfolgsbilanz der Aktien- und Zertifikateempfehlungen des Jahres.

Manchmal stellte sich der Erfolg schon nach wenigen Wochen ein. Wer etwa der Empfehlung für die Aktie des Düngemittelherstellers Yara International vom 9. November 2009 (WirtschaftsWoche Ausgabe 46/2009) folgte, konnte bis zum 17. Dezember – also in nur fünf Wochen – 35 Prozent Kursgewinn einheimsen, aktuell liegt die Aktie rund 30 Prozent im Plus. Da die WirtschaftsWoche die Aktie weiterhin positiv einschätzt, lautet das aktuelle Urteil zu Yara International „dabeibleiben“.

Stoppkurse verhindern das Schlimmste

Zwar liegt eine deutliche Mehrheit der empfohlenen Wertpapiere klar im Plus, aber sie konnten nicht alle immer ins Schwarze treffen – zumindest bisher nicht. Deshalb nennt die WirtschaftsWoche auch ihre schwächsten Aktientipps. Am schlechtesten schnitt demnach die Immobilienaktie von IVG ab, eine Empfehlung vom 3. Oktober 2009. Immerhin: In den ersten Wochen nach der Veröffentlichung stieg die Aktie schnell um 14 Prozent, bevor es zum Kurseinbruch kam. Bis zur Stichtagsbetrachtung am 17. Dezember verlor die Aktie ein Viertel ihres Wertes gegenüber dem Einstiegskurs. Wer den Stoppkurs wie empfohlen setzte, konnte die Verluste zumindest auf 20 Prozent begrenzen.

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Insgesamt überwiegen jedoch die erfolgreichen Anlagetipps deutlich. Absolute Top-Performance erreichten die Anleger mit der Aktie des Beteiligungsunternehmens Fortress Investment: Von der Kaufempfehlung Anfang April bei einem Kurs von 2,58 stieg die Aktie bis Mitte Mai um 169 Prozent. Obwohl der Kurs seitdem wieder deutlich unter Druck geriet und stark schwankte, lag sie bis zum Stichtag noch mit 53 Prozent im Plus, aktuell sind es sogar wieder 75 Prozent. Da ist es sinnvoll, den Stoppkurs nachzuziehen.

Dickes Plus mit Zertifikaten

Bei den Zertifikaten steht der schwächsten Empfehlung – einem wertlos verfallenen Dax-Short-Zertifikat, mit dem Anleger ihr Depot gegen fallende Kurse absichern konnten und mit dem sie maximal die Hälfte ihres Einsatzes verloren haben – ein Hochtief-Bonuszertifikat gegenüber, das Investoren mehr als eine Verdopplung des Einsatzes bescherte.

Weitere Informationen und zusätzliche Details entnehmen Sie bitte den folgenden Tabellen:

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