Silver Wheaton: Gegen die Papierlawine

Silver Wheaton: Gegen die Papierlawine

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Kursverlauf der Silver Wheaton-Aktie zwischen 2005 und 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Wer zu früh kommt, den bestraft der Markt: Wer im September auf eine Kurserholung des Silberunternehmens Silver Wheaton gesetzt hatte, liegt heute 60 Prozent unter Wasser.

Silver Wheaton sichert sich gegen Einmalzahlung an Minen das Recht, dort gefördertes Silber zum Fixpreis von 3,90 Dollar je Unze zu kaufen und am Markt zu verkaufen. Zurzeit notiert Silber bei zehn Dollar. Die bisher geschlossenen Kontrakte verschaffen Silver Wheaton Zugriff auf geprüfte Silberreserven von über 400 Millionen Unzen. Die Kanadier selbst tragen dadurch keine operativen Risiken, nur sollte auch keiner der Kontraktpartner (Goldcorp, Lundin, Glencore, European Goldfields) ausfallen. Diese Gefahr sieht offenbar die Börse.

Das könnte neben dem seit März um 50 Prozent gefallenen Silberpreis den Fall der Aktie erklären. Nur Gold konnte sich zuletzt gegen die deflationäre Abwärtsspirale der Vermögenspreise behaupten. Ob Deflation oder Inflation, Gold profitiert als sicherer Hafen in beiden Szenarien. Silber dagegen ist das klassische Inflationsmetall und verlor entsprechend stark.

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Noch herrscht Deflationsangst, doch die US-Notenbank pumpt immer mehr neue Dollar ins Finanzsystem. Kommt diese Papierlawine ins Rollen, werden die Inflationsraten abheben. Silber liefe dann noch besser als Gold.

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