Kommentare zu: Wenn Diplomaten Außenpolitik für Unternehmen machen

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1 Kommentar
  • 25.02.2008, 13:16 UhrAnonymer Benutzer: Karl Michael Lebscher

    Lobbyarbeit für die Wirtschaft ist ja gut für die Arbeitsplätze, für die Dividenden und für den Steuerertrag des Staates - aber es wird doch personenbezogenes insiderwissen (wie börse) zur Umsatzoptimierung genutzt, was schlussendlich doch sehr einseitig dem Ziel dient, Richtung Liechtenstein zu entschwinden. Diese Verflechtung Wirtschaft - Politik kann in unserer medienoffenen demokratischen Gesellschaftsstruktur nur schwerlich unbeachtet gedeihen und entfacht bei der breiten Masse eine Neid- und Gerechtigkeitsdiskussion, die den Grundgedanken der sozialen Marktwirtschaft ad absurdum führt. Wer was bringt, sollte auch was für sich behalten - aber bitte in sozialer Verantwortung - sonst geht das ganze System den bach runter und es entstehen Verhältnisse wie in der ehemaligen "DDR" - previligierte Oberschicht, die sich selbst zerstört, weil die Auslese zum Erhalt des Systems nicht annähernd dazu dient, den Rest des Volkes ruhig und manipulierbar zu halten. Also lieber gleich einen transparenten Verteilungsprozess und die Chancengleichheit fördern - sozialer Frieden dient allen, Liechtenstein allein für wenige bringt den Topf zum Überkochen . . .

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