Stada: Starke Käufer

Stada: Starke Käufer

Mit elf Prozent mehr Umsatz (399 Millionen Euro) und 16 Prozent mehr Gewinn (31 Millionen Euro) im ersten Quartal ist Stada gut gestartet.

Mit elf Prozent mehr Umsatz (399 Millionen Euro) und 16 Prozent mehr Gewinn (31 Millionen Euro) im ersten Quartal ist Stada gut gestartet. Doch am Ende des Jahres wird der Generikahersteller Stada noch ein wesentlich höheres Prozent-Plus in der Gewinnrechnung stehen haben. Denn 2007 wurden die Erträge von Sonderaufwendungen gedrückt. Diese Belastungen fallen 2008 weg. Insgesamt ist ein Gewinnsprung von mehr als 50 Prozent auf über 150 Millionen Euro netto möglich.

Generikahersteller wie Stada profitieren vom Sparzwang im Gesundheitswesen. Zwar bekommt auch Stada den Druck auf die Medikamentenpreise zu spüren, weil aber die Hessen die eingeführten Rabatte für Medikamente akzeptieren, kommen sie sogar mit einigen Krankenkassen neu ins Geschäft.

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Noch wichtiger ist für Stada das internationale Geschäft, das knapp zwei Drittel vom Gesamtumsatz ausmacht. Im Ausland läuft es gut: In neu zugekauften Werken in Russland oder Serbien wird, einerseits, günstig produziert. Andererseits hat Osteuropa Nachholbedarf an günstigen Medikamenten.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (2009) um 14 sind Stada-Aktien nicht teuer. Der Angriff von Sanofi auf den tschechischen Medikamentenhersteller Zentiva zeigt, dass derzeit auch finanzstarke Pharmakonzerne auf Generikaspezialisten scharf sind.

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