Starbucks: Hoffen auf Howard

Starbucks: Hoffen auf Howard

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks hat eine Reihe von Problemen: Rohstoffe wie Milch und Kaffee sind teuer, die Kunden wegen der schwachen Konjunktur zurückhaltend.

Konkurrenten wie McDonald’s eröffnen eigene Coffee-Shops. Als wenn das nicht reichte, muss Starbucks gegen ein Gerichtsurteil ankämpfen, das die Kaffee-Kette zur Rückzahlung von 100 Millionen Dollar Trinkgelder an die Angestellten verdonnert hat.

Seit wenigen Wochen aber ist Starbucks-Gründer Howard Schultz wieder am Ruder. Schultz hat eine Doppelstrategie: Erstens drosselt er im Heimatmarkt USA das Expansionstempo. Das begrenzt die Konkurrenz, die sich immer mehr Starbucks-Filialen gegenseitig machen. Im internationalen Geschäft dagegen kommen mehr neue Läden hinzu. Bis Herbst dürfte das Starbucks-Imperium an die 16 000 Filialen in mehr als 40 Ländern umfassen. Zweitens geht Starbucks zurück zu den Wurzeln. Mitarbeiter werden auf Schulungen geschickt, damit sie Kaffee-Kochen wieder richtig zelebrieren. Premium-Kaffeemaschinen sollen dem Kaffee-Erlebnis wieder auf die Sprünge helfen. Ende April kommen die Zahlen für die Monate Januar bis März auf den Tisch. Sie könnten den Tiefpunkt der Starbucks-Erträge markieren. Mutige Anleger können dann zugreifen.

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