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Start-Up: Neue Online-Plattform für den Filmrechtehandel

21. Januar 2008
Quelle: Handelsblatt Online

Wenn derzeit von neu gegründeten Unternehmen im Internetsektor die Rede ist, geht es fast nur um die neuen Geschäftsmodelle des Web 2.0 - also um die sozialen Netzwerke, die es mittlerweile haufenweise im Internet gibt. Doch auch im sogenannten Business-to-Business(B2B)-Segment werden Start-ups geschaffen.

bef HB. Ein Beispiel hierfür sind Online-Marktplätze - ein Geschäftsmodell, das schon beim Internetboom im Jahr 2000 blühte. Eine dieser neuen B2B-Marktplätze ist jüngst in Berlin gestartet: Die Mediapeers GmbH will in den nächsten Jahren einen der führenden Online-Plattformen für den Handel von Rechten an Filmen, Reportagen und anderen audiovisuellen Inhalten aufbauen. Das Prinzip des Geschäftsmodells ist einfach: Bislang läuft der Rechtehandel meist über Agenturen und Messen. Mediapeers will Transparenz in den Markt bringen und die Transaktionskosten vor allem für die kleineren Marktteilnehmer deutlich senken. Auf der Anbieterseite gibt es öffentliche und private Sender, Studios sowie Rechteinhaber wie Produktionsgesellschaften oder Archive. Gekauft werden die Rechte von Internet-TV-Anbietern, Online-Videotheken, Mobilfunkgesellschaften oder kleineren Privatsendern.

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Durch die Plattform sollen sie Zugang zum internationalen Markt bekommen. Die Gründer von Mediapeers setzen gerade auf diese durch das Internet wachsende Vielfalt von TV-und Videoanbietern, die Inhalte brauchen und suchen. Es geht dabei nicht um die großen Hollywood-Filme, sondern vor allem um Nischen- und Spezialangebote. "Der Markt für solche Rechte ist stark im Umbruch", erläutert Mitgründer Moritz Viehweger: In Ländern wie Großbritannien und Frankreich ist es Produzenten mittlerweile verboten, alle Rechte an nur einen Sender abzugeben. So kann etwa Starkoch Jamie Oliver seine selbst produzierten audiovisuellen Inhalte weltweit selbst vermarkten. Mediapeers hat sein Geschäft daher von vornherein international ausgerichtet - jüngst erreichte die Berliner sogar eine Anfrage eines koreanischen Telekomdienstleisters. Im April 2007 gründeten Viehweger, 36, Holger Hendel, 36, und Torsten Oettel, 36, das Unternehmen.

Viehweger und Hendel arbeiteten zuvor bei McKinsey, Oettel war als Informatiker bei der Aperto AG tätig. Das Angebot ist erst seit wenigen Monaten freigeschaltet: 50 Lieferanten und acht Rechtekäufer tummeln sich auf der Plattform und brachten 2007 einen Umsatz von 150 000 Euro. Geld für die Weiterentwicklung bekam Mediapeers im Dezember vom T-Online Venture Fund. Die Mehrheit der Anteile liegt aber bei den Gründern, die nach Angaben Viehwegers einen sechsstelligen Betrag aus eigener Tasche in die Firma steckten.

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