StatoilHydro: Väterchen Frost

StatoilHydro: Väterchen Frost

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Kursentwicklung der Statoil/Hydro-Aktie 2007/2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Der norwegische Ölkonzern StatoilHydro will die Fördermenge bis 2012 deutlich erhöhen und erweist sich als gute Alternative zu russischen Öl-Importen.

Trotz anhaltend schwacher Nachfrage rücken an den Energiemärkten die Angebotsrisiken wieder in den Vordergrund. Die Opec wird die beschlossenen Produktionskürzungen von bis zu 4,2 Millionen Barrel pro Tag disziplinierter umsetzen als in der Vergangenheit. Schließlich droht vielen Kartellmitgliedern wegen des Verfalls der Energiepreise ein Haushaltsdefizit. Gleiches gilt für Russland. Der russische Gasriese Gazprom hat der Ukraine den Gashahn abgedreht, was zu dramatischen Lieferschwierigkeiten in einigen osteuropäischen Ländern geführt hat und auch die Versorgung Westeuropas gefährdet.

Ein Viertel der europäischen Gasnachfrage wird durch russische Importe gedeckt. Höchste Zeit, diese Abhängigkeit zu reduzieren und nach Alternativen zu suchen. Norwegen etwa ist ein verlässlicher Energielieferant und Heimat von StatoilHydro. Der mehrheitlich vom norwegischen Staat kontrollierte Energieriese verfügt über gesicherte Öl- und Gasreserven von mehr als sechs Milliarden Barrel Öläquivalent. Bis 2012 will StatoilHydro die Fördermenge von 1,9 Millionen auf 2,2 Millionen Fass pro Tag ausweiten.

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