Südchina-Reise Teil I: Ankunft in Kunming und Besuch des Blumen- und Vogelmarktes

Südchina-Reise Teil I: Ankunft in Kunming und Besuch des Blumen- und Vogelmarktes

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Hier schreibt die Studentin Christine Elkemann über den Alltag in Shanghai

Wohlbehalten im kalten Shanghai angekommen, möchte ich Ihnen, meinen Lesern nun von meinen Erlebnissen während der Südchinareise erzählen.

Am 30.01. flogen wir nach Kunming, welches die Hauptstadt der Provinz Yunnan in Südwestchina ist. Eigentlich hatten wir eine Rundreise durch China per Zug geplant, doch dieses Vorhaben konnten wir aufgrund des Schneechaos und der Zugticketknappheit vor dem chinesischen Neujahrsfest nicht realisieren. (s. Artikel Schneechaos).

Im Flughafen Hongqiao (Shanghai) bangten wir zunächst noch, da fast jeder zweite Flug verlegt oder gecancelt wurde. Doch glücklicherweise verlief unser Flug nach Kunming planmäßig. Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, fiel mir sofort das warme, milde Klima auf. Die Jugendherberge hatten wir über www.hostelworld.com gebucht. Für ein Doppelzimmer mit Bad bezahlten wir umgerechnet 12,50€ pro Nacht. Die Zimmer im Hostel waren sauber und geräumig. Ein Schild im Badezimmer neben der Toilette ließ mich schmunzeln. „Sit style toilet – do not step on!” Da es in China sehr oft Hockklos gibt, bei denen die Toilette im Boden eingelassen ist, passiert es bei den sogenannten westlichen Toiletten häufig, dass die Menschen auf die Toilette steigen und sich samt Schuhen auf die Klobrille hocken…

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Am ersten Tag erkundeten wir zunächst die Stadt. Kunming gefiel uns sofort sehr gut. Die Stadt strahlt ein positives Cityflair aus und es ist bei weitem nicht so hektisch wie in Shanghai. Darüber hinaus hatten wir auch wettertechnisch viel Glück. Tagsüber stieg die Temperatur bis auf ca. 16-18° an und ich habe mir sogar einen kleinen Sonnenbrand zugezogen.

Als wir auf den Vogel- und Blumenmarkt gingen, von dem wir in unserem Reiseführer gelesen hatten, waren wir zunächst etwas irritiert, da hier scheinbar alles andere, als der Name verspricht, verkauft wird. Es gab eine ganze Straße von Ständen, die Antiksouvenirs wie Tai-ji-quan-Schwerter, Schmuck, alte Münzen, Bambuspfeifen und Revolutionskitsch anboten.

Ziemlich am Ende der langen Souvenirstraße erspähten wir dann doch die Vögel und Blumen. Die angebotene Tiervielfalt ließ uns erstaunen. Es gab gewöhnlichere Tiere wir Hamster, Kaninchen und Wellensittiche, aber auch Exoten wie Kakerlaken, Vogelspinnen, Eidechsen und sogar einen Katzenhai. Aus Neugierde erfragte ich den Preis des Katzenhais. Für ca. 600€ hätten wir ihn kaufen können. Bis auf den Katzenhai waren die meisten Tiere jedoch in so enge Käfige eingesperrt, dass ich gewissenstechnisch Schwierigkeiten hatte, sie anzuschauen.

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