Swisscom: Nur gegen Bares

Swisscom: Nur gegen Bares

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Aktientipp Swisscom

Schon um 6.30 Uhr öffnete der Schweizer Telekomanbieter am 11. Juli seine Läden – und doch wurde er dem Ansturm auf die neueste Version von Apples iPhone kaum Herr.

Schon um 6.30 Uhr öffnete der Schweizer Telekomanbieter am 11. Juli seine Läden – und doch wurde er dem Ansturm auf die neueste Version von Apples iPhone kaum Herr. „Einige Zehntausend“ der kultigen Handys, so verspricht Swisscom-Chef Carsten Schloter, werden in diesem Jahr wohl verkauft; inklusive Abo versteht sich. Je nach Vertrag bei Preisen von 99 Franken bis 619 Franken ein schönes Zusatzgeschäft, das die Swisscom gut gebrauchen kann.

Wie alle Ex-Monopolisten leiden die Schweizer an einer Auszehrung im klassischen Festnetzgeschäft. 2007 ging die Zahl der konventionellen Telefonanschlüsse um zwei Prozent auf 3,7 Millionen zurück. Im Mobilfunk dagegen stimmt der Trend. Hier legten die Schweizer um 8,3 Prozent auf 5,1 Millionen Kunden zu.

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Auch ins Festnetzgeschäft kommt nun wieder Bewegung. Dabei setzt die Swisscom auf ein flächendeckendes Netz an neuen Glasfaserkabeln. Acht Milliarden Franken stehen für die nächsten Jahre bereit. Swisscom will dabei Partner ins Boot holen, die sich an Bau und Betrieb jeweils einer eigenen Leitung beteiligen – gegen Bares versteht such.

Nach dem bisher stabilen Jahresverlauf dürfte die Swisscom 2008 rund 35 Franken je Aktie verdienen. Damit gibt es aller Voraussicht nach mindestens wieder 18 Franken Dividende, eine Rendite von 5,5 Prozent. Und vielleicht gibt es sogar, wie im vergangenen Jahr, noch zwei Franken als Sonderzahlung obendrauf.

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