Tipps: Acht Methoden, um Vertrauen aufzubauen

Tipps: Acht Methoden, um Vertrauen aufzubauen

Mit diesen acht Methoden können Sie das Vertrauen von Kollegen, Vorgesetzten oder Geschäftspartnern gewinnen. Doch manche der Taktiken haben auch ihr eRisiken.

Kennenlernspiele

Grundidee: Je besser uns jemand kennt, desto mehr Vertrauen schenkt er uns.

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Gefahren: Je näher uns jemand kennt, desto misstrauischer könnte er werden oder uns umso mehr schaden. Das ist dann ein Risiko, wenn sich die Loyalitäten ändern.

„Ich bin wie Sie“-Methode

Grundidee: Gemeinsamkeiten herausstellen, auch wenn die für die betreffenden Angelegenheit irrelevant sind. Dadurch Vertrautheit und Wir-Gefühl schaffen.

Gefahren: Das Ganze kann als anbiedernd empfunden werden. Die Methode ist daher nicht geeignet für hierarchische Verhältnisse, etwa im Job.

Anerkennungströpfchen

Grundidee: Verstehen, welcher Mensch der andere sein will und was ihm wichtig ist. Auf dieser Grundlage seine Leistung anerkennen.

Gefahren: Wenn Sie es damit übertreiben, wirkt es wie Schleimerei. Zudem kann die Methode überzogene Erwartungen an Ihre Sympathie und über Ihre wahre Bewunderung schüren.

Einwand in eigener Sache

Grundidee: Die eigene Glaubwürdigkeit erhöhen, indem man Argumente gegen den eigenen Standpunkt/die eigenen Interessen vorbringt.

Gefahren: Zu viel Bedenkenträgerei wird Ihnen als Schwäche ausgelegt. Man traut Ihnen die Aufgabe nicht mehr zu. Oder schlimmer: Sie schießen Ihren eigenen Vorschlag ab.

Das Schlangenöl

Grundidee: Das Unmögliche versprechen, weil der andere darauf vertrauen möchte. Eine einfache Lösung in Aussicht stellen, weil alles, was kompliziert wirkt, Misstrauen weckt.

Gefahren: Eine Methode aus dem Giftschrank, die (zu Recht) Ihre Reputation ruinieren kann. Was nicht heißt, dass sie nicht funktioniert.

Fallobst ernten

Grundidee: Enttäuschtes Vertrauen fließt demjenigen zu, der sich rechtzeitig als vertrauenswürdige Alternative ins Spiel bringt.

Gefahren: Die Erwartungen überfordern uns. Wir müssen das halten, was die anderen versprochen haben. Halten wir es nicht, stehen wir noch schlechter da als zuvor.

Reputationsmanagement

Grundidee: Einen guten Ruf über Leistung und Referenzen aufbauen, damit andere uns für vertrauenswürdig halten.

Gefahren: Wird mit unfeinen Mitteln gearbeitet, kann das unseren Ruf (zu Recht) nachhaltig ruinieren. Die gleiche Gefahr droht auch, wenn uns nur nachgesagt wird, mit unfeinen Mitteln zu arbeiten.

Vertrauensgeschichten

Grundidee: Geschichten stiften Zusammenhänge und geben Orientierung. Deshalb: Geschichten erzählen oder an bekannte Geschichten anknüpfen, um die eigene Vertrauenswürdigkeit zu belegen.

Gefahren: Geschichten lassen sich auch umdeuten und gegen den Erzähler instrumentalisieren.

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