Tipps für Einsteiger: Goldene Regeln für Rohstoff-Zertifikate

Tipps für Einsteiger: Goldene Regeln für Rohstoff-Zertifikate

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Orange mit Eiszapfen

von Anton Riedl

Was Anleger beachten sollten, bevor sie Rohstoffzertifikate kaufen.

Marktdaten verfolgen. Reales Angebot und Nachfrage sind die Basis der Rohstoffpreise. Infos zu Lagerbeständen und Bedarf von Industriemetallen unter www.lme.com. Bei Agrarrohstoffen zählt der Wasde-Bericht (World Agricultural Supply and Demand Estimates; www.usda.gov).

Wetterbericht hören. Sinkt die Temperatur in Florida unter zwei Grad minus, steigt der Preis für Orangensaft. Frost, Dürre, Überschwemmungen – was die Ernte beeinträchtigt, lässt Agrarrohstoffe haussieren. Rohstoffbörsen (www.cme.com) bieten detaillierte Wetterprognosen.

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Psychologie zählt. Ölpreis und Metalle ziehen mit der Konjunktur. Bei Problemen in großen Förderländern steigen die Preise auch bei flauer Wirtschaft. Bei Gold sind Angstkäufe der wichtigste Preistreiber.

Exoten meiden. Rohstoffmärkte sind eng (Ausnahme Öl), heftige Schwankungen die Folge. Emittenten wälzen das über Kauf-Verkaufs-Spannen auf Anleger ab. Deshalb auf führende Rohstoffe setzen: Kupfer statt Zink, Weizen statt Soja, Baumwolle statt Bauholz.

Kurve beachten. Sind langlaufende Kontrakte teurer als kurze, steigt die Terminkurve (Contango), Zertifikate verlieren an Wert. Sinkt die Terminkurve (Backwardation), gibt es einen Extragewinn.

Banken checken. Rohstoffzertifikate sind Schuldverschreibungen. Geht die ausgebende Bank pleite, ist das Geld futsch. Vor dem Kauf Emittenten checken, etwa deren Kreditausfallprämien (www.derivateverband.de).

Einsatz begrenzen. Einzelrohstoffe und auch Rohstoffindizes schwanken stark. Rohstoffe sollten nicht mehr als zehn Prozent eines Depots ausmachen.

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