• Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • Mo
    • Di
    • Mi
    • Do
    • Fr
    • Sa
    • So
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
    • 6
    • 7
    • 8
    • 9
    • 10
    • 11
    • 12
    • 13
    • 14
    • 15
    • 16
    • 17
    • 18
    • 19
    • 20
    • 21
    • 22
    • 23
    • 24
    • 25
    • 26
    • 27
    • 28
    • 29
    • 30
    • 31
_

Townhouses statt Reihenhäusern: Das neue Wohnen in Berlin Mitte

von Christian Hunziker Quelle: Handelsblatt Online

Man könnte sie für einfache Reihenhäuser halten - doch tatsächlich bieten die "Townhouses" in Berlin Mitte sehr viel mehr. Besonders die Gegend um Gendarmenmarkt und Unter den Linden ist begehrt.

Das Brandenburger Tor mit Blick auf den Pariser Platz: Der Stadtteil Mitte erfreut sich äußerster Beliebtheit. Quelle: handelsblatt.com
Das Brandenburger Tor mit Blick auf den Pariser Platz: Der Stadtteil Mitte erfreut sich äußerster Beliebtheit. Quelle: handelsblatt.com

So also sieht sie aus, die neue Berliner Mitte. Schmale Reihenhäuser, davor ein Sandkasten mit Spielsachen, ein Kindertrampolin, Gartenmöbel und ein bräunliches Stück Rasenfläche, das nach Wasser lechzt. Fast könnte es eine vorstädtische Siedlung sein – wenn die Reihenhäuser nicht Townhouses hießen und architektonisch nicht bedeutend anspruchsvoller gestaltet wären als die Wohnparks auf der grünen Wiese. Und auch das Panorama mit dem Fernsehturm, dem Berliner Dom und der Friedrichswerderschen Kirche macht deutlich: Hier befindet sich das Zentrum Berlins.

Anzeige

Der ungewohnte Blick bietet sich von der obersten Etage eines Rohbaus am Hausvogteiplatz. Dort steht der Bauherr des Neubaus, Maik Uwe Hinkel von der CIC Group Immobilienprojektentwicklungsgesellschaft, und schaut auf die Innenhofidylle zu seinen Füßen. Was er sieht, gefällt ihm: „Hier ist ein funktionierendes Quartier entstanden. Man kennt sich und man grüßt sich.“ Er muss es wissen, bewohnt er doch selber eins der Townhouses.

Das Quartier am Friedrichswerder ist aber mehr als nur ein angenehmes Wohnviertel. Es ist das Paradebeispiel für die Wiederbelebung der Berliner Innenstadt als Wohnort. In der Gegend um den Gendarmenmarkt, die einst das Zentrum Ost-Berlins gebildet hatte, gingen in den Nachwendejahren riesige Grundstücke an Großinvestoren, die darauf Bürokomplexe mit einigen schamhaft im Dachgeschoss versteckten Apartments errichteten. Auf dem Friedrichswerder aber, direkt gegenüber dem Auswärtigen Amt, sollte der mündige Bürger ganz wie in alten Zeiten die Chance bekommen, sein eigenes Stadthaus zu errichten. Deshalb bot das Land Berlin im Jahr 2004 rund 50 handtuchschmale Parzellen Eigennutzern zum Festpreis an – und konnte sich über reißenden Absatz freuen.

Davon profitiert heute auch Bauherr Maik Uwe Hinkel, den vor allem der Blick aus der Dachgeschosswohnung seines exklusiven Neubaus fasziniert. Den am Hausvogteiplatz gelegenen Neubau haben nach Hinkels bisherigen Erfahrungen hauptsächlich deutsche Spitzenkräfte aus der Wirtschaft zu ihrem Berliner Zweitwohnsitz erkoren. Dabei kostet die billigste der neun Wohnungen 4500 Euro pro Quadratmeter. Ein 300 Quadratmeter großes Penthouse hat Hinkel nach eigenen Angaben sogar für 16000 Euro pro Quadratmeter verkauft, was einen Preis von fast fünf Millionen Euro ergibt. Noch nie wurde in Berlin der Verkauf einer teureren Wohnung bekannt.

Kaufpreise und Mieten in Ihrer Straße

Dass dieses extrem teure Objekt im Stadtteil Mitte steht, ist kein Zufall. Nach Zahlen von Immobilienscout 24 gehören die in Mitte registrierten Kaufpreise für Eigentumswohnungen mit fast 2900 Euro pro Quadratmeter (Bestand) beziehungsweise 3650 Euro pro Quadratmeter (Neubau) zu den höchsten in der ganzen Stadt. Als besonders begehrt gilt dabei nicht nur die prestigeträchtige Lage am Gendarmenmarkt und Unter den Linden, sondern auch die Gegend um den Hackeschen Markt. Ebenfalls an der Spitze liegen in Mitte die Angebotsmieten: Eigentümer verlangen im Durchschnitt 11,63 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Der Mietspiegel aus dem Jahr 2008 weist für die Hauptstadt eine Durchschnittsmiete von 4,83 Euro aus.

Bei den heutigen Preisen wird es nicht bleiben, ist Uwe Schmitz, Vorstand der Frankonia Eurobau, überzeugt. „Der Berliner Immobilienmarkt wird insbesondere in den schönen Lagen eine deutliche Steigerung erfahren“, sagt der Projektentwickler, der demnächst in Mitte, gegenüber der Komischen Oper, mit dem Palais Behrens und dem Palais Theising ein Sanierungs- und Neubauvorhaben mit edlen Wohnungen und Büros realisieren wird. Und die schönste Lage ist für Schmitz eben die historische Mitte mit Brandenburger Tor, Staatsoper, Museumsinsel und Gendarmenmarkt. „Immer wenn ich mit meiner Frau in Berlin bin, sitzen wir auf dem Gendarmenmarkt und trinken ein Glas Weißwein.“

In Mitte wird die wachsende Nachfrage dazu führen, dass auch neue Gebiete ins Blickfeld geraten werden, ist Immobilienmakler Nikolaus Ziegert überzeugt. Dazu gehören für Ziegert beispielsweise die Gegend um den Neubau des Bundesnachrichtendienstes und das noch weitgehend unbebaute Ufer der Spree in Richtung Kreuzberg. Wohnen in der Stadt sei in jedem Fall „der Trend unserer Zeit – je zentraler desto besser“.

Die Bewohner der Townhouses am Friedrichswerder werden ihm wohl nicht widersprechen.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 17.05.2011, 12:54 UhrBürger

    Wer für solche Starenkästen in 2900 Euro pro QM zahlt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

Alle Kommentare lesen

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche