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24 KommentareGute Nacht, Deutschland
Diese aufgeblasene branche ernährt sich doch nur davon, dass Firmen fachfremde Führungskräfte engagieren, die nicht wissen, worum es überhaupt geht.
Die "Strategieberater" sollen ihnen dann helfen, das zu erreichen, was sie aus eigenem Vermögen nicht beherrschen.
Wenn das Ergebnis nicht umsetzbar ist, liegt es immer an "den anderen", nie an der Führungskraft selbst.
Diese wechselt stattdessen zu einem anderen Arbeitgeber - und das Theater geht von vorne los.
Gute Nacht, Deutschland
Diese aufgeblasene branche ernährt sich doch nur davon, dass Firmen fachfremde Führungskräfte engagieren, die nicht wissen, worum es überhaupt geht.
Die "Strategieberater" sollen ihnen dann helfen, das zu erreichen, was sie aus eigenem Vermögen nicht beherrschen.
Wenn das Ergebnis nicht umsetzbar ist, liegt es immer an "den anderen", nie an der Führungskraft selbst.
Diese wechselt stattdessen zu einem anderen Arbeitgeber - und das Theater geht von vorne los.
Manager die Unternehmensberater engagieren würde ich sofort
aus dem Unternehmen entfernen
Von den Unternehmensberatern kann man viel lernen. Zum beispiel der Auftritt: edele Anzüge, tolle Luxuskarossen und erst diese tollen Spielzeuge wie die blackberrys. Weiter geht es zu der beratung: branchenfremde Fachleute geben so tolle Tipps und ideen. Und die PowerPoint Präsentationen: Wie in der Schule. Schnell mal im Netz gedownloadet und ohne richtige Ahnung vorgetragen. Gott sei Dank, der Lehrer bzw. der Kunde hat es nicht gemerkt. Genau so laufen die Rb`s MCK' und bCG'ler durch die Gegend. Nicht viel besser als ein arroganter kleiner Schulbub bzw. eine zickoge MbA-Prinzessin. Aber immerhin viel Geld in der Tasche für ein Leben wie ein Promi. Und alles ohne Haftung! Ein Traum ist für diese berufsgruppe Wirklichkeit geworden ...
ich würde Firmen, die sich von beratern geschädigt fühlen, raten nachprüfen, inwiefern mangelnde Sorgfalt bei deren interventionen nachzuweisen ist und dann auf Schadensersatz klagen. Die auf hohe Rentabilität bedachten Consultingfirmen schicken häufig unerfahrene Junio-berater ins Feld, die nur technische Kenntnisse haben, aber das komplexe Funktionieren eines Unternehmens nicht einmal erahnen. Firmen sollten ihrerseits vorher ein genaues Pflichtenheft erarbeiten/erstellen und dies von der Consultingfirma gegenzeichnen lassen.
Solange eine systemische oder klientenzentrierte beratung immer noch die Ausnahme bleibt werden die Schlipsträger weiterhin schlaue Tipps für die Schublade geben.
Wann wird endlich kapiert das nachhaltige Entwicklung nur mit den Menschen möglich ist. Das dauert vielleicht länger, ist aufwendiger und erfordert Vertrauen in Prozesse und Menschen ist aber der einzige wertschätzende Weg.
.. völlig richtig (der Name sagt alles).
Wenn ich die kleinen, frechen MbA-Mädchen mit ihrem wichtigen Gesicht oder die bWL-bubis mit ihrem vom Schwätzerkurs einstudierten Wichtigtuergesicht sehe, weiß ich, was diese Grünhörner letztlich können: nichts, außer Schaumschlägerei: Nie etwas Richtiges gelernt, nur reden, nichts dahinter.
Sie werden dafür benutzt, um im Unternehmen Schuld zu verschieben, vorab längst festgelegte Vorgaben scheinbar objektiv zu verkünden oder um Dinge zu stören, die eigentlich gut laufen, die aber verdreht werden sollen, damit irgendwelche einen Vorteil erlangen.
Ein guter Chef kann die Dinge selbst und trägt vor allem die Verantwortung selbst und schiebt sie nie auf andere ab. Er muß im Notfall sogar selbst anpacken können (Trigema-Chef steht an der Kasse).
bei uns ist es Mode geworden, nichts zu können, eine große Klappe zu haben und dann als Chef zu sagen: Dafür habe ich meine berater. Genau das machen die Pflaumen, die nichts können und die Feiglinge, die sich mit den beratern der Verantwortung entziehen.
Letztlich sind solche Leute komplett überflüssig und nichts als ein reiner Kostenfaktor. Wären sie weg, würde es am besten laufen.
Leider stimmen die Meinungen meiner Vorredner/schreiber. Das sogenannte Fachwissen eignen sich die Herrschaften in 3-4 im Unternehmen, das sie ja beraten sollen an und verkaufen es als ihre Lebenserfahrung aus anderen beratungsfällen. Zu 98% hat von denen noch nie zuvor in einem Unternehmen gearbeitet. Und weil die Chefs, die sie geholt haben noch viel weniger von dem eigenen Unternehmen wissen, können die "berater" überleben.
Der Artikel trifft ins Schwarze. Und bei Märklin werden seit der insolvenz umso mehr die Hemdsärmel hochgekrempelt und die Ruder rumgerissen - ganz ohne Unternehmensberater. Und scheinbar klappt das deutlich besser als noch zu Zeiten Alix & Co. Ein beweis, der wahrscheinlich stellvertretend für viele Unternehmen steht: Selber nachdenken und selber schaffen hat das Unternehmen aufgebaut und wird das Unternehmen halten! (Oder schonmal von einem Unternehmen gehört, dessen Kernidee von einer beratung stammt?)
Ein Kardinalfehler ist, dass viele beratungsunternehmen - hier sind insbesondere die grossen der branche zu nennen wie z.b. McKinsey, boston, Roland berger etc. - durch Verbindungen frueherer berater, die sich heute im Management der betreffenden Firmen tummeln engagiert werden. Hinzu kommen noch, wie im Falle Maerklin, die Verbindungen von Private Equity Firmen und bestimmten beratungen, die sich dann durch ueberhoehte Rechnungen auf Kosten der beratenen Unternehmen gesund stossen. insbesondere im letzteren Fall hat die beratung nur den einen Sinn, das Unternehmen so zu verschlanken und kurzfristig aufzuhuebschen um schnell einen Kaeufer zu finden. Da geht es nicht um den weiteren bestand der Unternehmen, sondern um die kurzfristige Hebung von Ressourcen auf Kosten der mittel- bis langfristigen Ausrichtung des Unternehmens. Notwendige investitionen in die Zukunft und den bestand des Unternehmens werden bewusst vermieden um Cash-Positionen und Kennziffern zu verschoenern.
Kommentare zu: Warum so viele Beratungen kläglich scheitern
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