Kommentare zu: Die Frauenquote ist der falsche Weg

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8 Kommentare
  • 22.03.2010, 21:01 UhrAnonymer Benutzer: Navigator

    Es ist gar nicht lange her, die Kirche steckte in ihre schwersten Sinnkrise. Man begann die Sinnfrage außerhalb zu stellen. Studien wurden veröffentlich, wie anders Frauen ticken als Männer. Warum wohl interessiert sich die Mehrheit der Männer (und umgekehrt) für das andere Geschlecht? Eben, weil es anders ist. Dieser Quotenquatsch ist ursozialistisches Gedankengut und soll eine geschlechtsübergreifende Gleichheit vortäuschen, wo keine ist, um die Reste der nationalen und familieren Strukturen zu begraben. Es wäre so einfach: Frauen und Männer werden juristisch gleichgestellt, aber nach ihren Fähigkeiten gefördert und eingesetzt. Mit Quoten will man eine natürliche Entwicklung verhindern, bringt zu guter Letzt noch die Geschlechter gegeneinander auf und - verbarrikadiert erfolgreich die Selbsterkenntnis: Frauen sind keine Männer!

  • 22.03.2010, 22:56 UhrAnonymer Benutzer: Ingenieur

    Navigator hat Recht ! Der Quotenunsinn wird an der Stelle gefährlich, wo es schlichtweg keine adäquat qualifizierten Frauen gibt aber die Quote erfüllt werden muß. (Gleiches gilt übrigens auch im umgekehrten Fall !) in Führungspositionen in der industrie (mein Tummelfeld) bsp. gibt es so wenig Frauen, weil offenbar zu wenige Frauen ingenieurwissenschaften studieren. in meinem Team (20 Leute, Metall-/Elektroind.) gibt es nicht eine Frau. ich mag mir gar nicht vorstellen was los sein würde, würde man dort eine Quotenfrau auf den Chefsessel setzen. insofern wären Quoten- Frauen definitiv kontraproduktiv für am Markt operierende Unternehmen. ich schätze, diesen ganze Quotenquatsch haben sich Leute im öffentl. Dienst ausgedacht, die keine Ahnung vom wirklichen Leben haben und niemals richtiges Geld verdienen mußten.

  • 23.03.2010, 06:36 UhrAnonymer Benutzer: ujay

    Wenn idio(to)logie auf Wirklichkeit trifft, wird ja in der Regel nicht die These überprüft, sondern der Versuch unternommen, die Wirklichkeit zu verdrehen. Das hat zwar schon bei den Stalinisten nicht geklappt, wird aber immer wieder probiert. Dass diese Leute ihr Weltbild mal kritisch überprüfen, ist leider nicht zu erwarten.
    Die Gleichmacherei durchzieht inzwischen alle bereiche des Lebens. Die Forderung, mehr Muslime in den behörden anzustellen, geht in die selbe Richtung. Leistung ist in diesem Land schon lange kein Maßstab mehr.
    Goldmedaillen für alle!

  • 29.03.2010, 12:04 UhrAnonymer Benutzer: Schmitz

    Viele können es sich einfach nicht vorstellen, dass sie mit einer Frau konkurrieren. Die Debatte um die neue HRE-Chefin Manuela better in den letzten Tagen hat es doch eindeutig gezeigt. Wie hiess es so schön: internen Quellen zufolge, ist die Kandidatin nur eine "interimslösung" aber für den Job nicht geeignet ... (Gerüchte die man streut, um sich eines Wettbewerbers zu entledigen) ... und dies wurde auch heute Gott sei Dank entkräftet, da das Unternehmen (bund) Stellung bezog. Traurig nur, dass so viele gleich auf den ersten Zug aufgesprungen sind, auch die Presse - "Klar - Frau geht doch nicht in der Position, das kann doch nur interim sein, bis der richtige Mann kommt." Kennen wir doch seit Jahren. Frauen im Management in Deutschland sind entweder Töchter, Ehefrauen oder inhaberinnen! Seht euch die kleine Liste doch mal genau an.

  • 27.04.2010, 12:49 UhrAnonymer Benutzer: Okpelenge

    Schade, dass einige Unternehmen noch in der Vergangenheit leben. Die viel krisierte Frauenquote in Norwegen wurde anfangs belächelt und entwickelt sich nun als ein Garant für nachhaltiges und erfolgreiches Management. Und wieder einmal sind die Skandinavier Vorreiter!

  • 03.06.2010, 09:16 UhrAnonymer Benutzer: Joselyn

    ich halte das für Quatsch und finde es traurig, dass man versucht, mit Gewalt Frauen in Führungspositionen zu kriegen. Derjenige bzw diejenige, der/die am besten für die Tätigkeit qualifiziert ist, sollte den Job erhalten. Leider wird das nicht umgesetzt. Die Herren in den Chefetagen suchen sich schon lange vorher ihre Nachfolger aus und halten denen natürlich die Hintertür offen, egal ob die nun qualifiziert sind oder nicht. Oder es handelt sich um Leute, die mit beziehungen reinkommen, weil sie mit einer hochrangigen Führungskraft verwandt/bekannt sind, teilweise sogar direkt nach der Ausbildung und ohne berufserfahrung sollen die nun andere Menschen führen. Das habe ich leider nun schon selbst mehrfach erleben müssen. DAS sollte verboten werden.
    Frauen sind einfach Frauen. Sie haben einen anderen Führungsstil und eine andere Art mit Problemen umzugehen als Männer, aber nicht weniger effektiv und können genauso Mitarbeiter leiten und viel leisten, darum sollte man ihnen auch eine faire Chance geben und nicht einfach eine "Quotenfrau" irgendwo hinsetzen. Darüber lachen die meisten Frauen genauso wie die Männer auch und nehmen das nicht ernst. Respekt und Anerkennung im beruf muss man sich verdienen und erarbeiten. Sowas kann man nicht durch "Quoten" lösen.

  • 31.07.2010, 01:32 UhrAnonymer Benutzer: Tros

    Linde-Chef Wolfgang Reitzle bemüht sich redlich, Frauen zu fördern? Na, dann sitzt er ja an der richtigen Stelle, damit endlich ein paar davon auch in den obersten Gremien ankommen? Wenn er das nicht schafft, beweist er nur dass es ihm eben nicht so wichtig ist...und findet dafür Ausreden. Oder Alibi-Projekte - ach ja wie schön, dass sogar Linde bei einem mitmacht.

  • 19.01.2011, 17:50 UhrAnonymer Benutzer: Quoten, Quoten, Quoten

    Wer über eine Frauenquote in Chefetagen nachdenkt, müsste auch eine älteren Quote, eine ehemals Langzeitarbeitslosenquote usw in betracht ziehen. So gesehen eine diskussionswürdige idee. Wenn wir schon in die Personalentscheidungen von Unternehmen eingreifen, dann ist nicht einzusehen, warum wir das nicht generell machen, wenn bestimmte Gruppen benachteiligt werden. interessant das eine solch radikale idee selbst in der CDU Anhänger findet.

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