Kommentare zu: Warum ein harter Hund als Chef oft besser ist

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10 Kommentare
  • 19.01.2010, 11:25 UhrAnonymer Benutzer: Dennis J.

    Dies ist etwas schwarz und weiss, denn Mitarbeiter zu fuehren bedeutet zu Erst, schwierige Sachverhalte zu loesen, ohne direkt mit Haerte vorzugehen.

    Motivation entsteht durch die Einbindung des Einzelnen in das Gesamtbild.

  • 19.01.2010, 13:39 UhrAnonymer Benutzer: Sönke Paulsen

    Sehr pointierter Artikel, aber auch typisch deutsch. Schreien oder Küssen, etwas anderes gibt es nicht im deutschen Kino. Auch die büros sind voll von Extremen. Machen wir uns eins klar, sowohl der Kuschel-Chef, als auch der harte Hund haben ein Problem mit Kritik. im Rahmen von Flexibilitäts-Trainings bei Mitarbeitern wird häufig deutlich, dass der Chef, die geringste Flexibilität an den Tag legt. Flexibilitätstraining für Führungskräfte wäre also durchaus angebracht.
    Warum? Weil informationen der Schlüssel für gute Entscheidungen sind und typischerweise entwertet und unterdrückt werden, wenn ein Chef vorschnell bei Lieblingshypothesen ankert. Die informationen kommen meist aus dem Team. Das nicht beachten führt dann zur Demotivierung. Dies kann dann weder vom Kuschelchef noch vom harten Hund adäquat gelöst werden. benötigt wird der Team-Player!

  • 19.01.2010, 14:43 UhrAnonymer Benutzer: Raven 17

    Härte alleine nützt garnichts: Die Geschichte der Menschheit ist voller Unternehmungen die von ultraharten bis brutalen Führungskräften direkt in die Katastrophe geführt wurden.
    Natürlich gab es auch Expeditionen und Firmen die an windelweichen bis konfusen Chefs zugrunde gingen - oder aber an der fatalen Kombination: Dem Orientierungslosen der seine inkompetenz durch kurzzeitige Ausfälle von blindwütiger brutalität kompensiert.
    Erfolgreiche Expeditionsleiter oder Firmenchefs sind hingegen primär vor allem kompetent und zielorientiert - und erwerben dadurch dann das Vertrauen ihrer Gefolgsleute!

  • 19.01.2010, 20:23 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    ich muss einigen meiner Vorredner widersprechen. Als Chef habe ich die Erfahrung gemacht, das Fürsorge und Freundlichkeit nicht zu der deutschen Mentalität passen. Härte und Autorität funktionieren dagegen hervorragend, solange der Chef fachlich glaubwürdig ist (wenn er absolut keine Ahnung hat, dann geht das nicht lange gut). Das sehe ich auch bei meinen Kunden (alles Mittel- bis Topmanagement). Nette Typen werden eben "aufgefressen". ich kann jetzt keine globale Aussage machen, aber in Deutschland trifft das eben zu.

  • 20.01.2010, 07:45 UhrAnonymer Benutzer: Staud

    Auch in Deutschland würde ich einen "harten Hund" als Chef eher nachteilig für das funktionieren eines Teams sehen. Es kommt beim Vorgesetzten m.E. zum überwiegenden Teil auf die soziale bzw. emotionale intelligenz an, die bei vielen Vorgesetzten leider hoffnungslos verkümmert ist. Solche Abteilungen erkennt man dann auch ganz einfach an der Mitarbeiterfluktuation. Diese Abteilungen sind dann oftmals intern bekannt als Durchlauferhitzer:)

  • 20.01.2010, 20:51 UhrAnonymer Benutzer: Unternehmer

    Muss SP und HS absolut Recht geben.

    benötigt wird der Teamplayer und Talentförderer.

    im kulturell verwobenen Umfeld erwartet man den General.

    Ein klarer Fall von deutscher Obrigkeitshörigkeit. Ein Zeichen dafür, dass die Deutschen die Demokratie nie von der Pieke auf lernen mussten, sondern weitgehend von den USA übergeholfen bekommen haben.

    Leider. Eigenständig entwickeltes Wachstum ist meistens nachhaltiger.

    Das gilt für Mitarbeiter wie Menschen. Aber wo in unserem Erziehungs- und Schulsystem gibt man den Kindern die Möglichkeit zu lernen, wie man mit Freiräumen umgeht, sinnvoll und zielgerichtet füllt?

    bei der bildungselite circa zwei mal.

    Eine Studienarbeit und eine Doktor- oder Diplomarbeit.

    Der Rest bekommt diese Freiräume und Chance nie. Wird von Anfang an zum befehlsempfänger erzogen.

    Was erwartet man also am Ende Mitarbeiter die eigenständig denken und handeln können?

    Das wäre schlichtweg naiv.

  • 20.01.2010, 22:24 UhrAnonymer Benutzer: Nachtrag

    Es gibt auch eine ganz perfide Art herauszufinden, welche Variante die situativ und umfeldbedingt beste ist.

    Man fragt die Mitarbeiter.

    Auch sollte man bedenken, wie die Zieldefinition zustande gekommen ist.

    Wenn den Zielen des Teams, des Einzelnen und des Chefs auch nochdie Ziele des Unternehmens dazwischenkommen...

  • 05.05.2011, 16:07 UhrAnonymer Benutzer: mathias

    @ Unternehmer
    An ihrer Ausdrucksweise erkenne ich,das Sie nur ein Dummschwätzer
    sind !

    Ein Chef zu sein,kann man NiCHT lernen!!!!

  • 05.05.2011, 17:15 UhrAnonymer Benutzer: Liebero

    On "Harter Hund" oder "Kuschelchef" ist eigentlich egal solange der Chef für jeden Mitarbeiter überhaupt berechenbar ist, als Chef gemeinsame interessen vetritt und den Mitarbeitern ein VOrbild ist. Da wäre es mir als Unterstelltem herzlich egal. ob "hart" oder "kuschelig". ich als Vorgsetzter bevorzuge die lange Leine, jedoch mit der klaren Ansage, wer der Chef ist. Eigenmächtigkeiten sind tabu, dafür gibt´s bei bedarf eine immer offene bürotür und ein Mobiltelephon. That´s it. Mehr muß nicht sein. Und nein, die Fluktuation in meinem bereich ist quasi "Null" und in meinem Urlaub ruft mich niemals jemand an, weil alle ihre Aufgabe kennen und die Kompetenzen klar geregelt sind. Hat in 10 Jahren als Leitender immer prima geklappt und ob mich meine Mitarbeiter als "harten Hund" oder "Kuschelchef" einsortieren, ist mir herzlich egal, solange wir auf dem nächsten Sommerfest / Weihnachtsfeier noch gemeinsam anstoßen und die Arbeit auch mal Arbeit sein lassen können.

  • 05.05.2011, 18:29 UhrAnonymer Benutzer: Kuscheltier

    Es wird so getan, als ob die Mtarbeitr immer nur gelobt werden wollen. Tatsache ist doch, dass die 50% Unzufriedenen sich darüber ärgern, dass diese Chefs, die harte hunde sind, Urkunden fälschen, Mitarbeiten anlügen und intriegen verbreiten. anderen Fehler anhängen, die sie nur auf deren Anweisung gemacht haben, um im Vergleich besser dazustehen und dass das die üblicherweise anerkannte "Unternemenskultur" ist. Wem das nicht passt der kann gerne gehen.

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