Hoffen auf neuen Bankenausschuss-Vorsitzenden
Nicht alle Beobachter rechnen allerdings damit, dass der scheidende Senator Dodd bei seinen Regulierungsbemühungen vor der Bankenlobby einknickt. Er könne sich auch weiterhin als Hardliner erweisen, „denn schließlich braucht er jetzt keine Wahlkampfspenden von der Wall Street mehr“, kommentierte das „Wall Street Journal“ seinen angekündigten Abgang.
Dann müsste die Finanzbranche auf Zeit spielen. Dodds Nachfolger als Chef des Bankenausschusses wird der gemäßigte Demokrat Tim Johnson aus South Dakota, der der Branche freundlicher gesinnt ist. Und die Republikaner, die gegen eine Konsumentenschutzbehörde sind, könnten bei der Zeitverzögerungstaktik mitspielen.
Kleines Zeitfenster für Reformen
Das alles lässt die Erfolgsaussichten der Finanzlobbyisten weiter steigen – was das Risiko neuer Krisen nicht kleiner macht. „Die Banken sind schon wieder besser mit Kapital ausgestattet und fühlen sich stärker“, sagt Markus Brunnermeier, Ökonomie-Professor an der Eliteuniversität Princeton. „Deshalb scheint sich das Zeitfenster für mögliche Veränderungen im Regulierungsumfeld bereits wieder zu schließen.“










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Alle Kommentare lesen18.01.2010, 18:49 UhrAnonymer Benutzer: jost
Mir tun die armen bankbeschäftigten schon leid, die nichts mit diesem ganzen Kram zu tun hatten, die einfach nur ihren Job gemacht haben und die jetzt von jedem schief angeschaut und teils angemacht werden. Ernsthaft: Wir sollten schon differenzieren!
18.01.2010, 18:28 UhrAnonymer Benutzer: Anton
Weg mit den diesen banken.... hin zu einer Politik, wo die Geldschöpfung in der 4.ten Säule liegt und NiCHT mehr bei den banken!!!