Veolia: Den Euro für 33 Cent

Veolia: Den Euro für 33 Cent

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Kursentwicklung der Veolia-Aktie 2007/2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Gleich mehrfach musste der Mischkonzern Veolia seine Gewinnprognosen für 2008 zurücknehmen. Vor allem im Entsorgungsgeschäft mit Altpapier machte der Verfall der Rohstoffpreise den Franzosen einen Strich durch die Rechnung.

Dazu kam der weltweite Konjunktureinbruch im vierten Quartal. Wahrscheinlich sind die Gewinne 2008 um ein Viertel gesunken auf etwa 1,70 Euro je Aktie. Doch Anleger muss das nicht mehr beunruhigen: Mit einem Kursrückgang von bis zu 70 Prozent hat die Börse dies verarbeitet. Bei einer Marktkapitalisierung von 10,5 Milliarden wird jeder Euro Jahresumsatz derzeit nur mit 33 Cent bezahlt. Mit ihrem wichtigsten Geschäftsbereich Wasserversorgung (35 Prozent der Umsätze, 45 Prozent der operativen Erträge) sind die Franzosen auf einem langfristigen Wachstumsmarkt tätig. Die Hilfsorganisation Unicef rechnet damit, dass mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Entsprechend hoch ist der Nachholbedarf. Bisher ging das Veolia-Management davon aus, im neuen Jahr wie 2008 etwa vier Milliarden Euro zu investieren. Angesichts der jüngsten Konjunkturprogramme, bei denen Geld vor allem in den Ausbau der Infrastruktur fließt, könnte das aber mehr werden. Nach dem Gewinnrückgang 2008 besteht damit eine gute Chance, dass die Erträge 2009 wieder anziehen.

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