Kommentare zu: Gold ist der Standard

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55 Kommentare
  • 04.06.2009, 17:01 UhrAnonymer Benutzer: Papperlapap

    "Es wird die letzte blase sein, die platzt."

    Wenn sich dann auch der letzte idiot die Finger verbrannt hat dürfte es auch wieder aufwärtsgehen...

  • 04.06.2009, 17:40 UhrAnonymer Benutzer: Jochen Trebmann

    Es wird keine blase platzen, denn Gold kann man nicht, wie etwa Papiergeld (und damit Kredite) beliebig vermehren. Vielmehr spiegelt sich im Gold der Wert der Papierwährungen exakt wider. Der Run auf's Gold (und Silber, Platin etc) ist also eine natürliche Reaktion der investoren, nämlich der investition in "harte Währungen".

    Gold als Währung funktioniert auch dann noch, wenn Papierwährungen längst zusammenbrechen. Das wissen Anleger natürlich, und sie handeln danach. Mit dem Ausbruch des endgültigen Chaos' so gegen Ende 2009, also dem Zusammenbruch dem globalen Finanzmärkte und damit auch der Realwirtschaft, dürfte Gold zweifelsfrei endgültig der letzte sichere Hafen sein.

    Gnade Gott dem investor, der dann kein Gold in seinem Portfolio hat.

  • 04.06.2009, 17:47 UhrAnonymer Benutzer: Die neue Sau

    die durchs Dorf getrieben wird. Zwar pumpen jetzt die Notenbanken Milliarden in die Wirtschaft, dem stehen aber auch gefallene Vermögenswerte wie Aktien oder immonbilien gegenüber. Damit wird aktiv Deflation verhindert. Und wenn die Konjunktur und inflation sich wieder erholen, dann müssen die Zentralbanken nur eine funktionierende Ext-Strategie haben und der große Show-down kommt nicht.

    Und nicht vergessen: auch Gold wird mehr, durch Förderung oder Schatzfunde. Und wenn größere Vorkommen noch entdeckt werden, dann wird auch der Preis sinken.

  • 04.06.2009, 18:10 UhrAnonymer Benutzer: Bernd Pfeffer

    Zu dem Kommentar "Die neue Sau" muss entgegnet werden, dass der Goldpreis eine natürliche Untergrenze in den Förderkosten hat. Es ist zwar richtig, dass die Notenbanken auch wieder gegenläufige Strategien fahren können. Dies erfordert jedoch viel Fingerspitzengefühl, da man dass dann erreichte "zarte Pflänzchen Konjunktur" leicht wieder abwürgen könnte. Man wird also auf jeden Fall eine gewisse inflationsrate (ich rechne mit ca. 10% pro Jahr) akzeptieren wird. Man muss auch bedenken, dass die Staatsverschuldung in fast allen industrieländern allen voran USA inzwischen so hoch ist, dass sie eigentlich nur noch durch inflation irgendwann wieder beherrscht werden kann. inflation ist doch eigentlich nichts anderes als eine Teilenteignung der in Finanzwerten investierten und damit der Geldgeber des STaates.

  • 04.06.2009, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: Klartexter

    @Jochen Trebmann

    ....Es wird keine blase platzen, denn Gold kann man nicht, wie etwa Papiergeld (und damit Kredite) beliebig vermehren.....

    Aber der "Wert" lässt sich beliebig steigern, wenn, wie derzeit, der Markt dumm genug ist. Und dann platzt eben auch unsere Goldblase, auch wenn es eher eine Goldpreisblase ist! Sowas passiert gelegentlich sogar mit Grundstücken, und die sind im Gegensatz zu Gold, das ja beständig aus der Erde gebuddelt wird, bekanntlich wirklich nicht vermehrbar. Ein tonnenschwerer Klumpen Gold könnte rein theoretisch immerhin auch einfach mal als Meteor vom Himmel fallen. Aber stellen sich das mal bei Grundstücken vor! Und die Ozeane trockenlegen um Grundstücke zu gewinnen macht auch nicht wirklich Sinn.

    Es ist schon zutreffend, wir sind im Endstadium einer ordentlichen Goldblase die absehbar kollabieren wird. Aber zugegeben, evtl. vorhandene US-Dollarbestände jetzt noch schnell gegen Gold zu tauschen macht evtl. schon Sinn, auch wenn das Gold schon jetzt massiv überteuert ist, zumindest gegen den Euro gerechnet!

  • 04.06.2009, 18:31 UhrAnonymer Benutzer: Die Blasen?

    Die nächste blase die platzt ist die der Staatsanleihen.
    Und dann vielleicht die von Gold.
    Wo bei man noch keine blase sieht. inflationsbereinigt müsste Gold schon wesentlich höher stehen. 1980 stand Gold schon bei über 800$ und jetzt dümpelt man bei unter 1000$. Also blasen sehen defenitiv anders aus. Man wird sehen. Aktien sind momentan gerechnet in Gold schlicht zu teuer oder Gold noch zu billig. bei eine Dow/Gold Ratio von 1 ist die Trendwende. Das war in 30er und in den 80ern so. Und wo stehen wir jetzt? bei 10. Also was beideutet dies? Entweder Gold verzehnfacht sich oder der Dow steht bei 900 Punkten. Dann ist die Zeit gekommen in Aktien anzulegen und keinen Tag vorher.

  • 04.06.2009, 18:37 UhrAnonymer Benutzer: Eulenspiegel

    Die Naivität manch Kommentators hat schon einen gewissen Unterhaltungswert. Gold ist schlichtweg GELD - RiCHTiGES Geld - und kein x-beliebiges investitionsgut oder gar Rohstoff! Sicherlich wird sich auch bei den Edelmetallen durch Unwissenheit, Gewinnsucht und allgemeine Gier in der Endphase eine blase bilden, doch kehren die Edelmetalle immer wieder zu einem REALEN Wert zurück - anders bei Versprechen aus Papier. Es ist ebenfalls richtig, dass z. b. die Goldmenge sich durch Förderung vergrößert, also inflationär ist, aber eben nur mit ca. 1,2 bis 1,5 % p.a.! Ein Wert, der "inflationsbereinigt" dem durchschnittlichen Wachstum aller industrienationen seit ca. 50 Jahren entspricht.
    Gewinner eines kommenden Run auf die Edelmetalle werden allerdings wie immer nicht das dump-money sein, sondern investoren mit Weitblick und ökonomischen Grundkenntnissen.

  • 04.06.2009, 18:39 UhrAnonymer Benutzer: Schlaufuchs

    Schaut auf die Schuldenuhr im internet in D oder noch besser USA (www.usdebtclock.org).Dann müsste auch der letzte Dummkopf begreifen wohin der Zug fährt. Wir haben es hier mit einer Exponentialfunktion der Geldvermehrung zu tun. Funktioniert so:
    Am ersten eines Monats einen Cent nehmen und die Summe an den folgenden Tagen verdoppeln bis zum Monatsende (bis jetzt habe ich hier jede Wette gewonnen !!!). Gold lässt sich beim besten Willen nicht exponential vermehren.

  • 04.06.2009, 18:45 UhrAnonymer Benutzer: Circle

    Dollars können nach bedarf schnell und in großem Umfang bereitgestellt werden, bei Gold sieht das schon ganz anders aus. Erfolgreiche Minenprojekte brauchen Jahre Vorlauf, infrastruktur, geschultes Personal, laufende Kosten fallen an. bei ungedecktem Papiergled reichen wenige buchungen aus. bei der expansiven Geldmengenausweitung steht mehr Papiergeld einer recht konstanten Menge an Gold gegenüber. Wie wird sich das auf den Preis auswirken?

    Anders formuliert, Gold wird nicht teurer, das Papiergeld verliert nur seine Kaufkraft. Unter diesem Gesichtspunkt kann ich mir nicht vorstellen, dass es hier zu einer blase kommen kann - außer die Geldmenge verringert sich wieder & die Wirtschaft bricht in einem deflationären Crash zusammen...

  • 04.06.2009, 19:53 UhrAnonymer Benutzer: EURE ANGELA

    Gold ist Geld, aber das darf der normale bürger eigentlich gar nicht wissen, da er dann die Staatsanleihen nicht mehr kaufen würde. Deshalb darf zur Volksverdummung auch der Chefredakteuer der Zeitung Stiftung Warentest folgende Weisheiten von sich geben:

    "Gold gilt als die Krisenwährung schlechthin. Es bleibt auch in den härtesten Krisen wertvoll. Der Gold-Kurs unterliegt aber permanent Schwankungen. Wer Gold als Privatanleger physisch als Münzen oder barren erwirbt, muss in der Regel erhebliche Differenzen zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs sowie Kosten für die Lagerung hinnehmen."
    Erst heute hat der Herr Tennhagen - oder wie auch immer er heissen mag - in einem Spezial im Deutschlandfunk wieder von Goldkäufen abgeraten, und zwar aus den Gründen weil Gold schwankungsfreudig ist und Kosten für die Lagerung verursacht.
    Da bin ich doch richtig froh, dass Aktien, Anleihen und Geldmarktfonds diese üblen Eigenschaften nicht besitzen, sondern immer nur steigen. Puuh, noch mal Glück gehabt muss sich da doch jedeer Anleger sagen. Dumm bloss, dass einige Aktien um über 90 % gefallen sind, dass immobilienfonds nicht mehr ausgezahlt werden und Geldmarktfons - die sicherste Anlage überhaupt - teilweise um über 40% gefallen sind.
    Tja, Gold ist in den letzten Jahren übrigens um das dreifache gestiegen. Aber solche Kleinigkeiten stören die meisten sogenannten Experten ja nicht.
    Der Grund dürfte darin liegen, dass die bank an Goldverkäufen nur einmal verdienen kann, bei den anderen Anlagen die Anleger aber permanent schröpfen kann.
    Wer meint Gold steuert auf eine blase zu, dem ist halt nicht zu helfen. Wenn die Unze Gold bei über 10.000 € steht, dann werde ich mich auch mal ansatzweise mit diesem Gedanken beschäftigen. Aber zu diesem Zeitpunkt ist das FiAT Money schon längst den Weg allen irdischen gegangen.
    iN GOLD WE TRUST

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