Weblog: Abzocker: Wie immer mehr Medien auf dubiose Geschäftemacher hereinfallen

Weblog: Abzocker: Wie immer mehr Medien auf dubiose Geschäftemacher hereinfallen

Vor einigen Wochen hatte ich mal über die Kampagne einer dubiosen Internetseite für Netz-Verleumdete geschrieben. Aber scheinbar weigern sich Journalisten-Kollegen immer noch, Google zu benutzen. Gerade ist die Tageszeitung Die Welt auf die Machenschaften hereingefallen hereingefallen.

Es geht um die Seite Internetvictims, eine vermeintliche Anlaufstelle für Internet-Verleumdete. Die Welt schreibt: „Viele derer, die hier zu Wort kommen, sind Opfer regelrechter Verleumdungskampagnen…“ Und das ist nur der neueste Fall von Kollegen, denen das Internet fremd zu sein scheint: Auch die Netzeitung fiel kürzlich auf Internetvictims herein auch das ARD Mittagsmagazin lobte das Angebot in höchsten Tönen. Hätte man ein Mal den Namen des Internetvictims-Seitenbetreibers Thomas Volkmer in Google eingetippt, hätte man zumindest stutzig werden müssen.

Tatsache ist, dass hinter Internetvictims dubiose Geschäftemacher stecken, die die Seite für Verleumdungen ihrer Feinde nutzten. Und wer es immer noch nicht glaubt: Internetvictims schreibt über einen, der das Netzwerk kritisiert:

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"Offensichtlich bereitete Herr Woodell seiner Familie und der Gesellschaft bereits in seiner Jugend nicht nur angenehme Stunden. Dies dürfte auch der Grund dafür gewesen sein, dass er von 1979 bis 1981 die Redhill Schule besuchte, eine Schule für Kinder, welche eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen und gerne versuchen, andere Menschen zu manipulieren... Nur zu verständlich, dass ihm nach Beendigung seiner Schulzeit nur gelegentliche Jobs auf Bohrinseln angeboten wurden."

Ich meine ja nur, aber wie kann so etwas auf einer Internetseite gegen Verleumdung Platz finden? Beispiele für soetwas gibt es übrigens zahlreich: Hier noch ein Artikel auf Internetvictims über einen Schweizer Journalisten, der sich mit den Machenschaften des hiner Internetvictims steckenden Netzwerks beschäftigt hat:

"Wir könnten Christian Bütikofer mit den privaten Informationen, die wir über ihn haben, in diesem Webboard an den virtuellen Pranger stellen und so den Täter selbst zum Opfer machen. Da wir das aber auf dieser Seite auf keinen Fall tun möchten, werden wir nichts weiter über den rasanten Motorradfahrer, der mit Karacho durch Zürich in seine Wohnung in der Forchstraße braust, weitergeben."

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