Weblog: Geben Sie niemals, wirklich niemals spontane Interviews in Treppenhäusern

Weblog: Geben Sie niemals, wirklich niemals spontane Interviews in Treppenhäusern

Sonst kommt möglicherweise so etwas heraus.

Ein Live-Stream und ein stammelnder Interview-Partner. Abgesehen davon sehen wir aber an diesem abschreckenden Beispiel, in welche Richtung das mobile Internet sich 2008 entwickeln wird. Jeder kann von seinem Handy aus Videos aufnehmen, sie per Knopfdruck auf sein Blog stellen, bei Facebook veröffentlichen oder einfach als Erinnerung speichern. Das Neue daran: Man verschickt nicht mehr gedrehte Videos, sonderm man "streamt" live. Und die Welt sieht zu. Live. Brauchen wir das?

Nein. aber es ist ein schönes Spielzeug und deswegen wird es auch genutzt werden. Das könnte sogar den lange erwarteten Durchbruch des Videoblogging bedeuten.

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Das mobile Video-Live-Streaming-Portal Qik, mit dem mich Kollege Knüwer überraschte, ist übrigens nicht die erste Innovation dieser Art. Aus Deutschland kommt ein ähnlicher Anbieter: Viif sitzt in Berlin und sieht sich ebenfalls an der Spitze der neuen Online-Video-Bewegung. Im Gegensatz zu Qik übertragen Nutzer des deutschen Startups ihre Daten nicht mit Hilfe eines  vorher installierten Programms, sondern als sogenannten Videoanruf.

Qik kann ich leider nicht nutzen, vorerst läuft es nur auf Nokia-Telefonen. Aber mit Viif werde ich mich demnächst einmal bei Thomas Knüwer rächen.

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