Weblog: Web 2.0 und die Wissenschaft

Weblog: Web 2.0 und die Wissenschaft

Die Nachwirkungen des 2007er Web-2.0-Hypes sind auch, dass sich in meinem Postfach dieser Tage die Anfragen von Jungwissenschaftlern häufen, die sich für ihre Masterarbeit die Internetszene vornehmen.

Oft geht es bei diesen Anfragen um „Erfolgsfaktoren von Web 2.0 Unternehmen“ oder darum, was Web-2.0-Unternehmer von ihren Vorgängern in der New Economy unterscheidet. Nun finde ich es ok, wenn aktuelle Entwicklungen wissenschaftlich untersucht werden. Aber ist es wirklich sinnvoll, Web-2.0-Unternehmen isoliert zu betrachten? Was soll das bringen? Ist es nicht ein Denkfehler?

Das einzige, was ich wirklich interessant finden würde bei so einer isolierten Betrachtung, wären Erhebungen von Geschäftsmodellen. Wie viele der Startups basieren auf werbefinanzierten Modellen, wie viele nicht und wie realistisch sind die Modelle, zum Beispiel bezogen auf den Online-Werbemarkt.  Aber wäre es ansonsten nicht sinnvoller einmal festzustellen, inwiefern sich Web-2.0-Gründer von Gründern anderer Branchen unterscheiden?

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