Kommentare zu: Minderleister vergiften das Klima

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16 Kommentare
  • 07.09.2009, 21:51 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Eine solche öffentliche Meinung kann sich nur jemand leisten, der nie wieder einen Job braucht.

    ich bin neidisch.

  • 07.09.2009, 22:50 UhrAnonymer Benutzer: Devjo

    ich teile ihre Meinung absolut.
    ich bin seit einigen Monaten in einer neuen Firma und mein Abteilungsleiter ist ein solcher und bremst wo er nur kann. Mitarbeiter bekommen keine Fortbildungen, Leistungen werden an Externe vergeben, um ja kein Wissen im Haus aufzubauen; Hauptsache bequem.
    @Hägar: wer gute Arbeit leistet, motiviert und engagiert in seiner Arbeit ist, auch mal Freizeit opfert um sich zu verbessern.....der braucht sich weniger Sorgen um seinen Job machen als Leute die meinen Sie könnten schon alles, gerade in der Krise!

  • 07.09.2009, 23:09 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    @Devjo: "Mitarbeiter bekommen keine Fortbildungen". Hmm. ich habe im Leben noch nie eine Fortbildung "bekommen". ich habe sie mir immer selbst geholt. Das ist zumindest seit dem Studium so. Das eigentliche Problem *ist* ja gerade, dass man - wie Sie dann doch unten erwähnt haben - sich eben selbst darum kümmern soll.

    Da viele von uns Halbtagsjobs haben (35 Stunden), fragt man sich schon, warum sich dann trotzdem so wenige um ihre eigene Entwicklung kümmern. Vom Chef zu erwarten, eine "Fortbildung zu bekommen", ist so ähnlich wie ein Leben lang seinen Eltern Schuld für eigene Mißerfolge zu geben.

  • 07.09.2009, 23:41 UhrAnonymer Benutzer: Wolfen

    Neutronen-Jack - ausschliesslich für den Nutzen der Aktionäre zuständig ( und für seinen natürlich )

  • 08.09.2009, 09:47 UhrAnonymer Benutzer: Realist

    @Hägar Schmidt: LOL! So sind die Deutschen aber. Viel fordern, wenig Leisten und wenn's mal schiefgeht ist Hartz iV so üppig bemessen, wie in keinem anderen Land!!! Ein Paradies für Minderleister!

  • 08.09.2009, 13:41 UhrAnonymer Benutzer: Jefe

    ich bin nicht allein. Als Mensch mit sozialem Gewissen zweifelt man bei jeder konsequenten Personalentscheidung. Gut zu wissen, dass das von anderen ähnlich gehandhabt wird.

  • 08.09.2009, 13:50 UhrAnonymer Benutzer: ArbeitNehmer

    ist es schon so weit? Sind wir nun schon derartig in diesen amerikanischen Verhaltensweisen gefangen das sie auch noch von der Wirtschaftspresse als Allheilmittel propagiert werden?

    Ein Mitarbeiter der Minderleister ist, hat immer auch eine Geschichte. Zu behaupten er würde sich nur auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen ist natürlich eine billige und einfache Sicht, die sicherlich vielen Personalern und Chefs entgegenkommt. Das in Wirklichkeit die Führung bei solchen Leuten schlicht versagt, ist dabei völlig nebensächlich.
    Minderleister wird man nicht von alleine!

    Ach ja und rausschmeissen ist natürlich immer einfacher als seinen Job als Führungsverantwortlicher zu machen, nämlich sich gedanken machen und mal überlegen worans liegen kann.

    im übrigen gibt es oft genug Fälle wo gerade Minderleister als Ansporn für die Kollegen gelten, aber pfui diese Sicht der Dinge ist ja verpönt.

  • 08.09.2009, 19:29 UhrAnonymer Benutzer: Jochen Mai

    ich gieße mal noch etwas Öl ins Feuer und widerspreche der These, dass man nie von alleine Minderleister wird: Für die eigene Leistung ist jeder selbst verantwortlich. Wer die Demotivation auf den Chef schiebt, degradiert sich zum Esel, der nach seiner Möhre vor der Nase verlangt. Wer meint, dass er einen schlechten Chef hat, kann statt jammern ja auch kündigen, Motto: love it, leave it or change it.

  • 08.09.2009, 19:53 UhrAnonymer Benutzer: Immernoch Mensch!

    Ah, unser geliebter Herr Welch, der Wanderprediger des Kapitalismus, der Religion der Habgier und des materiellen Nirvanas', wo Menschen zu "funktionieren" haben und ihre Seele an den Teufel verkaufen müßen, um auch einen winzigen Krümel vom Kuchen abzubekommen! Der allheilige Kapitalismus, bei der die Kapitalgesellschaft die Kirche ersetzt und das Firmenhandbuch zur bibel wird, wo alle weltlichen Probleme der Menschheit auf monetäre basis gelöst werden und wo Menschen noch Roboter sein dürfen und sich ihr sozialer Wert an wirtschaftlicher Ertragsfähigkeit messen läßt. Und die, die nicht 100% mitziehen, werden als "Minderleister" bezeichnet und ausgegrenzt (okay, komplette Faulenzer und Tunichtgute sind ausgenommen). ich bin befürworter einer sozialgerechten und fairen Wirtschaft, aber nicht eines "Welch'sen Kapitalismus"! Wenn Geld auf bäumen wachsen würde, würde Herr Welch sicher 24 Stunden am Tag im Garten verbringen und bäume pflanzen. Was ist "Minderleister" eigentlich für ein Wort? Hört sich doch sehr diktatorisch an, so wie das quietschende Rädchen im Getriebe. Vielleicht liegt das "Problem" ja daran, daß einige von uns (immernoch!) Menschen sind und nicht nur blind hinterherrennen und "funktionieren"? Vielleicht sind die "Minderleister" ja die, die eine wirkliche Vision für die Menschheit haben, anstatt nur Geldbäume planzen zu wollen??? Herr Welch ist für mich ein Mensch ohne Seele und Gewissen, einzig und allein mit sich und seiner egozentrischen Gier beschäftigt. bitte aufpassen, welchen Wanderpredigern Sie alle hinterherrennen. Einige davon könnten sich als Rattenfänger entpuppen. Pfui Teufel! Vielen Dank für's Lesen!

  • 08.09.2009, 22:54 UhrAnonymer Benutzer: Thomas

    Es ist ja wohl mehr als skandalös, dass hier ein Mensch wie Welch und seine Lucy (oder wie die heißt), so verachtend über sogenannte "Mindestleister" redet. Wer hat denn Middelhof und die anderen Total-Versager (rechtzeitig) gefeuert? Schmeißt diesen Ent-rückten Dauergrinser und seine Lucy von der Seite und druckt dort lieber "Persil-Werbung" oder eine Paris Hilton Kolumne.

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