Arriva und Schenker: Aufsichtsrat berät über Börsenpläne der Bahn

Arriva und Schenker: Aufsichtsrat berät über Börsenpläne der Bahn

, aktualisiert 04. Mai 2016, 16:54 Uhr
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Die Bahntocher Arriva, zu der auch die bekannten roten Busse in London gehören, macht 4,8 Milliarden Euro Umsatz.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Bahn will bis Mitte 2017 die Personenverkehrstochter Arriva an die Börse bringen, später soll der Logistiker Schenker folgen. Am Mittwoch berät der Aufsichtsrat. Das Unternehmen hat die Erlöse dringend nötig.

BErlinDer Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat am Mittwochnachmittag in Berlin mit Beratungen über die Börsenpläne des Vorstands begonnen. Vorstandschef Rüdiger Grube möchte im Herbst die Zustimmung für den Börsengang der beiden internationalen Töchter Arriva und Schenker erhalten. In den nächsten Monaten will er dafür ein Konzept erarbeiten lassen, dazu soll der Aufsichtsrat den Auftrag erteilen.

Nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen plant der Vorstand, zunächst die europäische Personenverkehrstochter Arriva bis Mitte 2017 an die Börse zu bringen, später soll der Logistiker Schenker folgen. Es sollen nicht mehr als jeweils 45 Prozent an einen möglichst breiten Investorenkreise gehen, hieß es. Die Bahn behielte damit die Kontrolle über ihre Tochtergesellschaften. Sie erwartet Einnahmen von insgesamt etwa 4,5 Milliarden Euro. So sollen die Schulden des Staatskonzern verringert und der Spielraum für Investitionen erhöht werden.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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