Auktionen von US-Bonds: Haben Händler Anleihepreise abgesprochen?

Auktionen von US-Bonds: Haben Händler Anleihepreise abgesprochen?

, aktualisiert 31. Mai 2016, 12:13 Uhr
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Nach Angaben der Deutschen Bank hat das Geldhaus keinen Anlass zu glauben, dass es im Mittelpunkt irgendeiner Untersuchung über den Markt für US-Staatsanleihen stehe, heißt es.

Quelle:Handelsblatt Online

Bereits seit Monaten geht die US-Justiz dubiosen Vorgängen auf dem Markt für US-Staatsanleihen nach. Den Informationen einer US-Zeitung zufolge konzentrieren sich die Untersuchungen offenbar auf ein Geldhaus.

New YorkDie Untersuchungen über mögliche Manipulationen bei der Auktion von US-Staatsanleihen durch Händler konzentrieren sich offenbar auf die Deutsche Bank, wie die Zeitung „New York Post berichtet. Die Ermittler hatten nach Angaben der Zeitung Unterlagen und Kommunikationsnachweise von allen 22 Primärhandlern bei US-Staatsanleihen angefordert.

Keine Bank sei bisher des Fehlverhaltens beschuldigt worden, aber die Untersuchungen konzentrierten sich nun auf einen kleineren Kreis der Banken, hieß es weiter. Dazu gehören die größten Banken an der Wall Street und ihre Wettbewerber in Europa und Asien, wie die „New York Post schreibt. Die Brokersparte von Wells Fargo & Co. kam im April als 23. Mitglied zur Gruppe der Primärhändler hinzu.

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Die Deutsche Bank hat dem Zeitungsbericht zufolge nicht offengelegt, dass gegen sie im Zusammenhang mit dem Handel von Treasuries Untersuchungen laufen.

„Die Deutsche Bank kooperiert bei den branchenweiten Untersuchungen über den Auktionsmarkt, sagte Amy Chang, eine Sprecherin der Bank in Hongkong. Aufgrund der eigenen Überprüfungen habe die Bank bislang keinen Anlass zu glauben, dass sie im Mittelpunkt irgendeiner Untersuchung über diesen Markt stehe, sagte sie weiter.

Die US-Bank Goldman Sachs hatte im November in einer Pflichtmitteilung über Aktivitäten, die von Regulierern und anderen staatlichen Stellen überprüft werden, das Angebot und die Auktion von Wertpapieren sowie den Handel per Erscheinen neu hinzugefügt. Die Bank teilte zudem mit, sie kooperiere bei allen Untersuchungen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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