Auto-Versicherung: HUK-Coburg hängt Allianz ab

Auto-Versicherung: HUK-Coburg hängt Allianz ab

, aktualisiert 04. April 2017, 17:25 Uhr
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Das Ergebnis der HUK-Coburg im gewöhnlichen Geschäft verbesserte sich um 19 Prozent auf 516 Millionen Euro, der Jahresüberschuss stieg sogar um fast die Hälfte auf 411 (2015: 280) Millionen Euro.

Quelle:Handelsblatt Online

HUK-Coburg lässt den Konkurrenten Allianz bei der Auto-Versicherung weiter hinter sich. Der Marktführer hat allerdings auch einen operativen Verlust eingefahren. Grund soll eine Verteuerung bei Fahrzeugteilen sein.

FrankfurtDer größte deutsche Kfz-Versicherer HUK-Coburg hat den Münchener Rivalen Allianz in seiner Domäne weiter distanziert. Die Brutto-Beitragseinnahmen in der Autoversicherung seien 2016 um fast fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Euro gestiegen, teilte HUK-Coburg am Dienstag in München mit. Beim Marktführer waren zum Jahresende 2016 damit 11,2 Millionen Fahrzeuge versichert, rund 500.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Insgesamt habe HUK-Coburg 1,4 Millionen Autos neu versichert. Allianz Deutschland hatte in dem Bereich nur 50.000 Verträge hinzugewonnen und hat damit 8,3 Millionen Policen im Bestand. HUK-Coburg sei auch weit stärker gewachsen als der Markt, sagte deren Vorstandssprecher Wolfgang Weiler.

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Allerdings erkauften sich die Coburger die Zuwächse in ihrer mit Abstand größten Sparte mit einem operativen Verlust. Die Schaden-Kosten-Quote in der Kfz-Versicherung verschlechterte sich auf 101,0 von 97,4 Prozent, weil der Schadenaufwand stärker als erwartet stieg – vor allem, weil sich Fahrzeugteile mehr verteuerten als erwartet. HUK-Coburg hatte die Preise 2016 nicht erhöht.

Insgesamt zeigte sich Weiler aber zufrieden mit den Zahlen: „Wir haben unsere Ziele erreicht und teilweise sogar übertroffen. Alle Geschäftsbereiche entwickelten sich besser als der Markt.“ Die Bruttobeiträge erhöhten sich um 4,8 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro, während die Branche im Schnitt kaum von Fleck kam. Das Ergebnis der HUK-Coburg im gewöhnlichen Geschäft verbesserte sich um 19 Prozent auf 516 Millionen Euro, der Jahresüberschuss stieg sogar um fast die Hälfte auf 411 (2015: 280) Millionen Euro.

Quelle:  Handelsblatt Online
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