Banken sollen zahlen: EU will Finanzmarktaufsicht zentralisieren

Banken sollen zahlen: EU will Finanzmarktaufsicht zentralisieren

, aktualisiert 14. September 2017, 17:59 Uhr
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Der Kommissions-Vizepräsident forderte, die Banken sollten die Kosten für die Aufsicht durch Behörden wie die Europäische Finanzmarktaufsicht (ESMA) mittragen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die EU-Kommission strebt eine Zentralisierung der Finanzmarktaufsicht an. Vizepräsident Dombrovskis fordert, die Banken an den Kosten zu beteiligen. Durch den Brexit entfällt der schärfste Kritiker einer Neustrukturierung.

LondonDie Europäische Kommission spricht sich für eine Zentralisierung der Finanzmarktaufsicht in der Europäischen Union (EU) aus. Die nationalen Aufsichtsbehörden sollten alle die gleichen Prioritäten verfolgen, sagte der Kommissions-Vizepräsident Valdis Dombrovskis am Donnerstag in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Er forderte zugleich, die Banken sollten die Kosten für die Aufsicht durch Behörden wie die Europäische Finanzmarktaufsicht (ESMA) mittragen.

Bislang hat Großbritannien Versuche untergraben, die Finanzmarktaufsicht in der Gemeinschaft zu zentralisieren. Doch mit dem bevorstehenden Austritt des Landes aus der EU sieht die Kommission die Gelegenheit für einen neuen Anlauf gekommen. Die Finanzkrise habe gezeigt, dass eine einheitliche Aufsicht notwendig sei, sagte Dombrovskis.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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