Banken: Unicredit verringert Anteil an Fineco

Banken: Unicredit verringert Anteil an Fineco

, aktualisiert 13. Oktober 2016, 09:13 Uhr
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Momentan will UniCredit die Kapitalausstattung verbessern, um den Gewinn zu steigern. Das größte Geldhaus Italiens leidet momentan an der Konkurrenz.

Quelle:Handelsblatt Online

Italiens größtes Geldhaus ist weiter auf Sanierungskurs. Um die Kapitaldecke zu stärken, verkauft Bankchef Jean-Pierre Mustier weitere Anteile am Onlinebroker Fineco. Aktionäre scheint das nicht zu überzeugen.

MailandAuf der Suche nach frischem Kapital verringert die italienische Unicredit ihren Anteil am Onlinebroker Fineco weiter. Wie das größte Geldhaus Italiens am Mittwoch ankündigte, stehen weitere 20 Prozent zum Verkauf. Zwei Händlern zufolge wurden als Preisvorstellung 4,48 Euro je Aktie genannt. Damit wäre der nun zum Verkauf stehende Anteil 554 Millionen Euro wert. Die Hypovereinsbank-Mutter hatte bereits im Juli zehn Prozent der Fineco-Anteile verkauft und damit 5,40 Euro je Anteilsschein oder 328 Millionen Euro eingenommen. Der Aktienkurs ist seitdem aber gefallen. Am Mittwochabend stand der Schlusskurs bei 4,79 Euro.

Der neue Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier hat sich zum Ziel gesetzt, die Kapitalausstattung seines Unternehmens zu verbessern und den Gewinn zu steigern. Insidern zufolge könnte das Institut mit einer geplanten Kapitalerhöhung und Verkäufen von Anteilen 16 Milliarden Euro einnehmen. Unicredit leidet wie viele Konkurrenten unter der jahrelangen Wirtschaftsflaute auf dem Heimatmarkt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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