Bankenregulierung: EZB verbreitet Optimismus

Bankenregulierung: EZB verbreitet Optimismus

, aktualisiert 20. Oktober 2016, 10:57 Uhr
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Die EZB-Bankenaufseherin möchte, dass die Banken mehr Geld zur Seite legen, um Risiken vorzubeugen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Reform der europäischen Zentralbank sorgte zuerst für Unmut unter den Geldhäuser, doch nun sendet EZB-Bankenaufseherin Signale der Beruhigung. Insgesamt würden die Kapitalanforderungen nicht signifikant steigen.

FrankfurtDie EZB-Bankenaufseher machen den Geldhäusern bei den neuen Vorschriften zu Kapitalanforderungen Hoffnung. Die Reform der Bankenregulierung werde nun abgeschlossen, sagte die oberste Bankenaufseherin der Europäischen Zentralbank (EZB), Daniele Nouy, am Mittwochabend auf einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext. „Basel III dürfte bis zum Jahresende finalisiert werden und insgesamt werden die Kapitalanforderungen nicht signifikant steigen“, sagte die Französin. Bei der abschließenden Überarbeitung der sogenannten Basel-III-Regeln geht es vor allem darum, wie viel Eigenkapital Geldhäuser zur Seite legen müssen, um Risiken im Kreditgeschäft und in andere Geschäften abzudecken.

Auf der Veranstaltung forderte Nouy Geldinstitute zugleich auf, sich mit ihren Geschäften an ein verändertes Umfeld anzupassen. Dabei nannte sie die sehr niedrigen Zinsen, den Wettbewerb durch neue Anbieter von Finanztechnologien und die schärferen Aufsichtsregeln. „Die Banken, die sich anpassen, werden gedeihen, diejenigen, die dies nicht tun, werden scheitern,“ sagte Nouy. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seit Herbst 2014 für Aufsicht über die wichtigsten Institute im Euro-Raum zuständig. Inzwischen überwacht sie 129 Banken direkt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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