BayWa: Agrarkonzern erwischt schlechten Jahresstart

BayWa: Agrarkonzern erwischt schlechten Jahresstart

, aktualisiert 12. Mai 2016, 15:05 Uhr
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Die BayWa will den Handel mit tropischen Früchten ausweiten.

Quelle:Handelsblatt Online

Das weltweite Überangebot an Getreide macht dem Agrarkonzern BayWa zu schaffen. Konzernchef Klaus Lutz rechnet mit einer Erholung im April. Warum das Angebot künftig tropischer werden soll.

MünchenNiedrige Getreidepreise und die Investitionszurückhaltung der Landwirte haben Europas größtem Agrarhändler BayWa den Jahresstart verhagelt. Angesichts eines weltweiten Überangebots an Getreide und der erneut erwarteten großen Erntemengen lägen die Preise auf einem Sechsjahrestief, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Auch saisontypisch ist das erste Quartal für die BayWa eher schwach, weil sich die Bauern in den Wintermonaten beispielsweise beim Kauf von Dünger und Pflanzenschutzmitteln zurückhalten.

„Wir gehen davon aus, dass wir insbesondere durch unsere seit April anziehenden Handels- und Vertriebsaktivitäten im Agrarbereich in den Folgemonaten deutlich aufholen werden“, erklärte BayWa-Chef Klaus Lutz laut einer Mitteilung. Auch das Energiegeschäft und besonders die erneuerbaren Energien dürften sich sehr gut weiterentwickeln. Den Handel mit tropischen Früchten will die BayWa zudem ausbauen.

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Zwischen Januar und März lag der Umsatz des Konzerns mit 3,5 Milliarden Euro zwar leicht über Vorjahresniveau (3,4 Mrd Euro), doch weitete das Unternehmen seine Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus. Vor Zinsen und Steuern stand ein Minus von 12,4 Millionen Euro, nach minus 3,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich lag der Fehlbetrag bei 24,2 Millionen (Vorjahr: minus 15,3 Mio) Euro.

Quelle:  Handelsblatt Online
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