Beck's, Budweiser und Corona: Brauerei-Gigant AB InBev schwächelt

Beck's, Budweiser und Corona: Brauerei-Gigant AB InBev schwächelt

, aktualisiert 04. Mai 2016, 11:07 Uhr
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Die Wirtschaftsschwäche in den Schwellenländern macht dem Brauereikonzern zu schaffen.

Quelle:Handelsblatt Online

Vor der geplanten Megafusion mit SABMiller verzeichnet der weltgrößte Brauereikonzern ein rabenschwarzes Quartal. In Brasilien brach der Bierabsatz um 10 Prozent ein, auch das China-Geschäft geriet unter Druck.

BrüsselDem weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev macht vor der geplanten Megafusion mit dem Branchenzweiten SABMiller die Wirtschaftskrise in Brasilien schwer zu schaffen. Im abgelaufenen Quartal sank der Bierausstoß konzernweit um 2,3 Prozent, wie der Hersteller von Marken wie Beck's, Budweiser und Corona am Mittwoch mitteilte. Negative Wechselkurseffekte trugen dazu bei, dass der Umsatz sogar um zehn Prozent zurückging auf 9,4 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn verringerte sich um 12,7 Prozent auf 3,46 Milliarden Dollar. Beide Kennzahlen lagen unter den Erwartungen von Analysten. Die Aktie gab 2,8 Prozent nach.

Im rezessionsgeschüttelten Brasilien hat das Unternehmen ein rabenschwarzes Quartal hinter sich. Sein Bierabsatz brach in Lateinamerikas größter Volkswirtschaft, wo AB InBev zwei Drittel des Marktes ausmacht, um zehn Prozent ein. Außerdem schmälert die schwache Landeswährung Real die Erlöse. Unter Druck steht ferner das wichtige China-Geschäft. In den USA und Europa dagegen stellte das Management eine verbesserte Nachfrage fest.

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Fusionspartner SABMiller (Pilsner Urquell, Fosters, Gambrinus), den AB InBev für mehr als 100 Milliarden Dollar übernehmen will, hatte zuletzt einen Absatzanstieg im vergangenen Jahr bekanntgegeben. Vom Zusammenschluss verspricht sich der Branchenprimus neue Absatzchancen in Lateinamerika und Afrika. Die Konzernführung setzt weiter auf einen Abschluss in der zweiten Jahreshälfte. Es gebe gute Fortschritte, die nötigen Genehmigungen der Wettbewerbsbehörden zu bekommen. Die Partner stellen dazu umfangreiche Geschäftsverkäufe in Aussicht.

Quelle:  Handelsblatt Online
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