BER-Mitarbeiter freigestellt: Sprecher des Hauptstadtflughafens gibt Interview – und muss gehen

BER-Mitarbeiter freigestellt: Sprecher des Hauptstadtflughafens gibt Interview – und muss gehen

, aktualisiert 11. April 2016, 11:48 Uhr
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BER-Sprecher mit kurzer Amtszeit.

Quelle:Handelsblatt Online

Der BER ist um eine Posse reicher: Der neue Sprecher des Hauptstadtflughafens hatte in einem Interview um Offenheit bei Fehlern der Vergangenheit geworben. Dumm nur: Flughafenchef Mühlenfeld wusste nichts davon.

BerlinDer Pressesprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg, Daniel Abbou, ist nach einem freimütigen Interview von seinem Posten freigestellt worden. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

„Das Interview von Herrn Abbou mit dem PR Magazin ist nicht mit der Geschäftsführung abgestimmt“, begründete Flughafenchef Karsten Mühlenfeld die Entscheidung. Zuvor hatten die „Berliner Morgenpost“ und der „Tagesspiegel“ über die Beurlaubung berichtet.

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In einem Interview mit der Fachzeitschrift „PR Magazin“ hatte Abbou für Offenheit bei Versäumnissen beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens geworben. „Dazu hat die alte Flughafencrew zu viel verbockt, dafür sind zu viele Milliarden in den Sand gesetzt worden“, sagte er. Abbou hatte das Amt des Pressechefs erst im Januar übernommen.

Er äußerte sich auch zur geplanten Eröffnung des Flughafens in der zweiten Jahreshälfte 2017. „Mein Technikchef hält weiter daran fest, dass es eine Chance gibt, 2017 einzuhalten. Und wenn er das glaubt und mir das auch kommuniziert, dann ist es so.“ Aber „kein Politiker, kein Flughafendirektor und kein Mensch, der nicht medikamentenabhängig ist, gibt Ihnen feste Garantien für diesen Flughafen“, fügt er hinzu.

Quelle:  Handelsblatt Online
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