Beteiligung am Wasserversorger Affinity Water: Allianz steigt ins flüssige Geschäft ein

Beteiligung am Wasserversorger Affinity Water: Allianz steigt ins flüssige Geschäft ein

, aktualisiert 02. Mai 2017, 13:02 Uhr
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Der Münchener Versicherer steigt bei dem britischen Wasserversorger Affinity Water mit ein.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Allianz übernimmt mit zwei Partnern den britischen Wasserversorger Affinity Water. Die Beteiligung soll rund 800 Millionen Euro kosten. Die Übernahme ist Teil einer Infrastruktur-Strategie des deutschen Versicherers.

FrankfurtDie Allianz übernimmt zusammen mit zwei Partnern den britischen Wasserversorger Affinity Water und baut damit ihre Position bei Infrastruktur-Investments aus. Das Konsortium bezahle für 90 Prozent an dem Unternehmen 687 Millionen Pfund (gut 810 Millionen Euro), wie der Münchener Versicherer am Dienstag mitteilte.

Zudem können die Investoren dem französischen Versorger Veolia die verbliebenen zehn Prozent an dem Wasserkonzern abkaufen. „Das Investment in Affinity Water ist ein weiterer wichtiger Schritt, um unser Portfolio an hochwertigen Infrastruktur-Beteiligungen auszubauen“, sagte Allianz-Manager Christian Fingerle.

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Der Versicherer hat angesichts rekordniedriger Zinsen das Ziel ausgegeben, bei Infrastrukturbeteiligungen wie Flughäfen, Wassernetzen und Windparks künftig ganz vorne mitzuspielen. Affinity Waters passt dabei genau ins Beuteschema. Das Unternehmen versorgt in Großbritannien gut 3,6 Millionen Menschen täglich mit rund 900 Millionen Liter Wasser. Die Einnahmen im britischen Wassersektor seien fair und gut vorhersehbar, erklärte Fingerle.

Die Allianz und die britische Beteiligungsgesellschaft HICL stemmen jeweils gut ein Drittel der Übernahme, der Rest entfällt auf den niederländischen Infrastrukturfonds DIF. Die Allianz, die sich zur Höhe ihres Investments nicht äußern wollte, dürfte damit rund 300 Millionen Euro auf den Tisch legen. Verkäufer sind die US-Bank Morgan Stanley und der europäische Infrastruktur-Investor Infracapital. Der Deal soll bis Ende des Monats abgeschlossen werden. 

Quelle:  Handelsblatt Online
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