Betrugsvorwürfe gegen Wirecard: Aktien von Zahlungsfirma im Sturzflug

Betrugsvorwürfe gegen Wirecard: Aktien von Zahlungsfirma im Sturzflug

, aktualisiert 24. Februar 2016, 15:31 Uhr
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Die Anschuldigungen in einem Kommentar von Zatarra Research seien verleumderisch und gänzlich unwahr, erklärte der Zahlungsabwickler.

Quelle:Handelsblatt Online

Ein anonymer Autor hat Wirecard in einer Studie betrügerisches Gebaren vorgeworfen. Der Zahlungsabwickler weist das entschieden zurück. Die Aktie brach zweitweise um ein Viertel ein.

FrankfurtWirecard hat Betrugsvorwürfe am Mittwoch entschieden zurückgewiesen. Die Anschuldigungen in einem Kommentar von Zatarra Research seien verleumderisch und gänzlich unwahr, erklärte der Zahlungsabwickler. „Wir nehmen an, dass dieser Bericht verteilt wurde, um unseren Aktienkurs negativ zu beeinflussen“, hieß es in der Erklärung weiter. „Wir haben rechtliche Schritte eingeleitet.“

Ein anonymer Autor warf in der Studie dem Unternehmen betrügerisches Gebaren vor. Die Aktie brach daraufhin zeitweise um ein Viertel ein. Nach der Stellungnahme von Wirecard lagen die im Technologie-Index TecDax notierten Titel immer noch zwölf Prozent im Minus. Zatarra räumt im Anhang Studie ein, mit Wirecard-Aktien zu handeln und von Kursbewegungen zu profitieren.

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2010 war der Wirecard-Kurs nach dem Vorwurf dubioser Geldtransfers zeitweise um ein Drittel eingebrochen. Damals hatte das Unternehmen die Anschuldigungen ebenfalls zurückgewiesen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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